Prießnitz-Wickel

Rezept des Monats

Hallo meine Lieben,

Wickelanwendungen sind aus der häuslichen Gesundheitspflege nicht wegzudenken, und dennoch wissen viele Menschen nicht mehr, wie man sie anwendet. Deshalb stelle ich Euch auf diesem Blog immer wieder einmal Wickelrezepte vor. Schon Vinzenz Prießnitz (1799 – 1851) und Sebastian Kneipp (1821 – 1897) haben Wickel erfolgreich eingesetzt und bekannt gemacht. Heute stelle ich Euch den klassischen Prießnitz-Wickel, benannt nach seinem Erfinder, vor. Dieser Wickel findet in erster Linie Anwendung bei Halsschmerzen.

Prießnitz-Wickel

Zutaten und Anwendung:

  • 1 dünnes Baumwoll- oder Seidentuch
  • 1 etwas dickeres und größeres Baumwolltuch

Bei diesem Wickel wird ein dünnes Baumwoll- oder Seidentuch zu einem Drittel in kaltes Wasser getaucht, ausgewrungen und in Dritteln  zusammengelegt, sodass die feuchte Seite auf zwei trockenen Schichten liegt.  Die feuchte Seite wird  auf den  Hals aufgelegt, ein trockenes Tuch darübergelegt, das an allen Seiten über das feuchte Tuch herausragen sollte und befestigt (z.B. durch Einschlagen). Der Wickel kühlt und wirkt schmerzlindernd sowie entzündungshemmend. Man lässt ihn für ca. 20 Minuten einwirken und kann dies über den Tag verteilt drei bis viermal durchführen.

Auf meiner Website findest Du weitere Informationen zu mir, meinen Seminaren und vieles mehr!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger


Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen auf dieser Website sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


 

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