Gesundheitstipp: Venenleiden

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Hallo meine Lieben,

zu den akuten Venenleiden gehören Thrombosen. Sie sind akute, gefährliche Zustände, und gehören in die Hände der Medizin! Zu den chronischen Venenleiden gehört die venöse Insuffizienz, die sich mit Krampfadern, Schweregefühl und Schwellungen in den Beinen, v.a. den Knöcheln und im fortgeschrittenen Stadium mit Unterschenkelgeschwüren bemerkbar macht. In der Regel liegt eine ererbte Bindegewebsschwäche zugrunde, aber auch eine ungesunde Lebensform wie Rauchen, Pilleneinnahme, hoher Zuckerkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht fördern das.  Dort setzen auch die ersten Maßnahmen an: Ungesunde in gesunde Lebensweise verändern. Die Naturheilkunde bietet verschiedene vorbeugende und unterstützende Mittel an. Dabei ist vor allem das Ziel, den Körper zu entwässern, das Blut etwas dünnflüssiger zu machen und die Venenwände zu stärken. Interessanterweise kommen viele Rezepturen dazu aus der Klosterheilkunde: Kein Wunder, das viele Beten auf der Kniebank ist für die Venen nicht günstig! 

Fünf Strategien kommen dabei zum Einsatz, die sich optimal ergänzen

1. Die Elastizität der Venen verbessern

Das wird durch Kaltwasseranwendungen erreicht wie den kalten Knieguss: In der Dusche die Brause mit kaltem Wasser langsam von den Knien abwärts Richtung Knöchel und wieder nach oben führen für etwa 2 Minuten pro Bein. Nach dem Guss das Bein mit Rosskastaniensalbe einreiben. Bei offenen Beinen kalte Umschläge mit Arnikatee oder -salbe machen, die entzündungshemmend wirkt. 

2. Abdichten der Kapillargefäße

Hier werden vor allem Heilpflanzen eingesetzt, die ein Austreten des Wassers über die kleinen Gefäße verhindert und der Bildung von Ödemen entgegenwirkt. Dazu eignen sich äußerlich wie innerlich die Anwendung von Mäusedorn. Er erhöht den venösen Tonus, stimuliert dadurch den venösen Abtransport und schützt außerdem die Venenfaser Elastin. Buchweizen enthält Rutin, das die Gefäßwände strafft und stärkt. Bevor die Kartoffel Einzug in unsere Speisepläne gehalten hat, gehörte Buchweizen zu den Grundnahrungsmitteln.

3. Bewegung und Wasser innerlich

Die Venen werden durch Bewegung gestärkt. Als Empfehlung gilt: Mindestens 20 bis 30 Minuten täglich spazieren gehen oder schwimmen sind ideal, dabei keine einengende Beinkleidung tragen. Ausreichend trinken (Wasser, Tee, verdünnte Säfte) entlasten das Venensystem ebenfalls. Morgens und abends einige Minuten Fußgymnastik durchführen (es gibt gute YouTube-Videos dazu).

4. Stütz- bzw. Kompressionsmaßnahmen

Kompressionsstrümpfe üben Druck auf die oberflächlichen Venen aus und unterstützen damit einen besseren Abfluss in die tiefen Beinvenen. Tagsüber immer wieder die Beine hochlegen, entlastet die Venen ebenfalls.

5. Wundversorgung bei offenen Beinen

Hier ist das Ziel, die lokale Durchblutung und die Wundheilung zu fördern sowie die Hauterneuerung anzuregen. Dafür eignet sich Beinwell als Salbe oder als Granulat, das mit Wasser zu einem Brei verrührt und als Umschläge auf das offene Bein verwendet wird. Ebenfalls sind Umschläge mit lauwarmem Kamillentee geeignet (wenn keine Allergie gegen Korbblütler besteht). Auch Kohlumschläge über Nacht können angewandt werden oder Arnikagel verwenden.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger

Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.

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