Gesundheitstipp: Schnarchen

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Hallo meine Lieben,

Schnarchen beeinträchtigt die Schlafqualität – nicht nur des Schnarchenden, sondern auch die des Partners, der neben ihm /ihr liegt. So manche Paare schlafen aus diesem Grund getrennt, um das Problem für einen der beiden zu lösen. Doch dem Schnarcher/in selbst ist damit nicht geholfen, vor allem, wenn eine gesundheitliche Störung dahinterliegt.

Vorübergehendes Schnarchen im Zusammenhang mit Erkältungen oder Allergien sind in der Regel harmlos. Obstruktives Schnarchen, also ein Schnarchen durch Engpässe oder Hindernisse in den Atemwegen kann mit Sauerstoffmangel im Blut einhergehen mit allen daraus resultierenden Folgen, besonders wenn das noch mit Schlafapnoe, also Atemaussetzern, einhergeht. Dann wird das Schnarchen zu einer krankhaften Schlafstörung.

Die häufigsten Ursachen für Schnarchen sind:

  • ein zu langes Gaumenzäpfchen
  • eine große Zunge
  • vergrößerte Rachenmandeln 
  • Polypen in der Nase
  • Nasenscheidewandverkrümmungen
  • Erkältungen
  • Allergien der Atemwege 
  • Übergewicht 
  • Rauchen
  • Alkohol- und Schlafmitteleinnahme

Schnarchen wird oft als unabwendbares Schicksal betrachtet, gegen das man nichts tun kann. Doch dem ist nicht so.

Hier einige Tipps, die Erleichterung bringen können:

  • Auf frische Luft im Schlafzimmer achten, also gut lüften und wenn möglich, auch bei Nacht für Frischluftzufuhr sorgen, ebenso für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit (in der Heizperiode evtl. durch einen Luftbefeuchter/Vernebler).
  • Abends keinen Alkohol trinken, da die Muskelspannung unter Alkohol abnimmt, was sich auf die Atemmuskulatur nachteilig auswirkt.
  • In Seitenlage schlafen. In Rückenlage kann die Zunge nach hinten rutschen und zu Schnarchen führen.
  • Eine Nasendusche durchführen: Nasenspülungen mit einem Spezialkännchen Wasser und Emser Salz reinigt die Nasenwege und macht sie frei.
  • Durch die Nase atmen und für freie Atemwege über die Nase sorgen, z.B. mit ätherischen Ölen im Verdampfer wie Lavendel-, Eukalyptus-, Zitronen- oder Thymianöl.
  • Allergene aus dem Schlafzimmer verbannen, um eine Schwellung der Nasenschleimhäute zu vermeiden.
  • Rachenübungen durchführen: Rachenübungen können das Schnarchen erheblich verbessern. Eine Übung besteht daraus jeden Vokal (a-e-i-o-u) mehrere Male laut zu sprechen etwa eine Minute pro Vokal. 
  • Der Akupressur-Schnarchring: Unter den mechanischen Hilfen hat dieser in Tests am besten abgeschnitten und ist auch von der Handhabung her problemlos. Der Akupressur-Ring wird am kleinen Finger angesteckt. Er drückt durch seine beiden Aktivatoren auf zwei Akupressurpunkte, die bis in die Nasen- und Rachenregion verlaufen. Das Prinzip ist simpel und seit über 1000 Jahren in der chinesischen Medizin bewährt.
  • Schnarchen durch Übergewicht: Kommt häufig vor, deshalb an Gewichtsreduktion denken.
  • Indirekte, aber ebenfalls häufige Ursachen sind Blockade im Halswirbel- oder Kiefergelenksbereich. Hier hilft ein Osteopath oder Chiropraktiker.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger

Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.

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