Gesundheitstipp: Artemisia annua – Der einjährige Beifuß, eine erstaunliche Heilpflanze

Homepage-Banner-Gesundheits

Hallo meine Lieben,

der einjährige Beifuß, lateinisch Artemisia annua kommt ursprünglich aus Nordchina. Bei uns ist Beifuß (mehrjähriges) als Gewürz bekannt.

Die chinesische Wissenschaftlerin Youyou Tu bekam 2015 den Nobelpreis für Medizin für ihre Forschungsarbeiten zum einjährigen Beifuß. Es gelang ihr, nachzuweisen, dass der in dieser Pflanze enthaltene Wirkstoff Artemisinin in der Lage ist, Parasiten im Blut unschädlich zu machen – sowohl beim Menschen als auch beim Tier.

Das hat aus dem Beifuß ein wirksames Malariamittel gemacht. Malaria wird durch den Parasit Plasmodien verursacht. Interessant ist, dass sie es zur Zeit des Vietnamkriegs entdeckte, in dem mehr Menschen an Malaria als an Kriegskämpfen starben. Artemisinin reagiert mit Eisen, das in Plasmodien in hoher Konzentration enthalten ist, wobei freie Radikale gebildet werden. Diese dringen in die Zellmembran der Malariaerreger ein und zerstören sie. In China wird diese Pflanze „Kraut der Hoffnung“ genannt.

Für uns ist interessant, dass Artemisia annua unterstützend in der Krebsbehandlung eingesetzt werden kann, da Krebszellen meist eine viel höhere Eisenkonzentration haben als gesunde Zellen. Artemisia sorgt dafür, dass die Krebszellen „implodieren“ und von der Nährstoffversorgung abgeschnitten werden. Sie „verhungern“ dann.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger

Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.