Gesundheitstipp: Wetterfühligkeit

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Hallo meine Lieben,

im Frühjahr und im Herbst können Temperatur- und Witterungsschwankungen bei manchen Menschen Symptome wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Kreislaufprobleme, Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Gelenkschmerzen verursachen. Auch die Stimmung kann labil sein. Schon Goethe schrieb: „So arbeite ich bei hohem Barometerstand leichter als bei tiefem; da ich nun dieses weiß, so suche ich bei tiefem Barometerstand durch größere Anstrengungen die nachteiligen Einwirkungen aufzuheben, und es gelingt mir.“ Tatsächlich hilft ein halbstündiger Spaziergang täglich bei jedem Wetter, um das vegetative Nervensystem flexibler für Temperaturveränderungen zu machen.

Etwa die Hälfte der Deutschen bezeichnet sich selbst als wetterfühlig. Medizinisch sind diese Symptome harmlos, für die Betroffenen sind sie jedoch unangenehm. 

Es gibt jedoch ein paar Dinge, die man selbst für sich tun kann, um die Beschwerden abzumildern:

  • Neben dem täglichen Spaziergang sind Kneippanwendungen wie Wechselduschen, Wassertreten und kalte Armgüsse hilfreich sowie Saunabesuche
  • Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Frischkost und ausreichend Schlaf stabilisieren den Körper
  • Außerdem kann man sich mit 2 Tassen Melissentee täglich helfen oder dem Schüsslersalz Nr. 2: 3 x tgl. 1 Tablette lutschen, vor allem bei Kreislaufproblemen und Schwindel
  • Auch Vollbäder mit ätherischem Melissenöl oder Lavendelöl wirkt wohltuend

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger


Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


Gesundheitstipp: Salzkristall-Lampen

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Hallo meine Lieben,

bei mir stehen sie in fast jedem Raum – zuhause und in der Praxis. Ich liebe Salzkristall-Lampen und ihre Wirkungen. Neben der schönen Optik und dem angenehm warmen, orangefarbenen Licht ist mir vor allem ihre Wirkung auf die Raumluft wichtig.

Salzkristall-Lampen setzen bei Erwärmung durch die Glühbirne negative Ionen frei (gesunde Ionen). Diese neutralisieren positive Ionen (ungesunde Ionen), die durch Umweltgifte, künstliche Lichtquellen, v.a. Neonlicht und Elektrosmog entstehen. Die Lampen geben Mikroteilchen an Salz in die Luft ab, so dass die Luft gereinigt wird wie in den Bergen oder am Meer. Für die Atemwege ist das sehr positiv, und schon manche Atemwegerkrankung hat sich durch den Einsatz von Salzlampen verbessert.

Auch Migränepatienten haben mir schon von einer Besserung ihrer Symptome durch eine Salzlampe zuhause und am Arbeitsplatz berichtet, weil ihr Licht entspannend und entkrampfend wirkt.

Sie fördert die Konzentration und sollte daher auch im Kinderzimmer nicht fehlen, und ihr Licht reguliert die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon.

Ich habe in der Stillzeit meiner Kinder eine Salzkristall-Lampe verwendet, wenn ich sie nachts gestillt habe. Sie gab genügend Licht zum Stillen und Wickeln ab, hat aber das Gehirn nicht in den Wachmodus versetzt, so dass das Baby und ich danach schnell wieder einschlafen konnten.

Auch Zimmerpflanzen mögen die ionisierte Luft und gedeihen prächtig.

Salzkristall-Lampen sind Unikate. Die qualitativ hochwertigsten stammen aus dem Salzbergwerk Khewra in Pakistan, etwa 200 km südwestlich des Himalayagebirges. Sie gelten als eines der reinsten Salze auf der Erde, weshalb ich auch ausschließlich Himalayasalz in der Küche verwende. Um einen Raum ausreichend mit Ionen zu versorgen, ist der Wirkungsgrad der Lampen zu beachten. Diese richten sich nach ihrem Gewicht. Dabei gelten folgende Richtwerte:

Lampengewicht:                       Wirkungsbereich:

4 bis 5 kg                                       10 – 15 m²

5 bis 6 kg                                       15 – 20 m²

6 bis 8 kg                                       20 – 25 m²

8 bis 10 kg                                     25 – 35 m²

In größeren Räumen stellt man mehrere Lampen auf. Ausnahme: In feuchten Räumen sollten sie nicht platziert werden, da sich Salz in Feuchtigkeit auflöst.

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Appetitlosigkeit

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Hallo meine Lieben,

mehr Menschen haben mit dem Gegenteil zu kämpfen, aber Appetitlosigkeit ist genauso ein Kampf wie zu viel Appetit. Appetitlosigkeit kann zur Unterversorgung des Körpers mit Nährstoffen führen. Ursachen dafür können vielfältig sein. Eine kurzfristige Appetitlosigkeit durch eine akute Magen-Darmverstimmung ist harmlos und verschwindet nach wenigen Tagen von selbst.

Ursachen

Einer länger anhaltenden Appetitlosigkeit sollte immer auf den Grund gegangen werden. Eine chronische Magen- oder Darmerkrankung kann dahinterstecken, eine Stoffwechselstörung, eine Schilddrüsenunterfunktion, Nebenwirkung von Medikamenten oder psychische Ursachen, die „den Appetit auf das Leben“ hemmen.

Abhilfe gegen Appetitlosigkeit

Zur Anregung des Appetits (nach der Ursachenfindung!) eignen sich hervorragend Bitterstoffe. Sie regen die Produktion der Verdauungssäfte an, vor allem die der Galle und der Bauchspeicheldrüse. Dadurch wird wieder Appetit ans Hungerzentrum im Gehirn gemeldet.

Insbesondere sind Bitterstoffe geeignet, bei mangelndem Appetit die Magensaftproduktion zu steigern und den Appetit auf ein gesundes Maß zu regulieren. In pflanzlichen Magenmitteln sind Bitterstoffe enthalten, beispielsweise aus der Wurzel des Gelben Enzians oder der Bitterorangenschale. Hiervon können gerade auch ältere Menschen profitieren, aber (in kleineren Dosierungen) auch Kinder oder Menschen, die zunehmen müssen, denen dies aber aufgrund von Krankheit und/oder fehlendem Appetit schwerfällt.

Eines der besten Mittel ist der Schwedenbitter eine Mischung aus Bitterpflanzen, die in Wasser oder Tee vor dem Essen eingenommen werden. Eine mildere Form sind die Amara-Tropfen der Firma Weleda oder die Digesto Tropfen von Hevert (die zur Appetitanregung vor dem Essen genommen werden.

Auch Wermuttee, Enziantee oder etwas schwacher Schafgarbentee sind geeignet, ebenfalls vor dem Essen getrunken. Auch Bitterkräuter im Essen wie Oregano, Majoran und Liebstöckl können helfen.

Wer eine Abneigung gegen Bitterstoffe hat, kann es mit einigen Schlucken Ingwertee (nur ½ Tasse) vor dem Essen versuchen, vor allem, wenn die Appetitlosigkeit von Übelkeit begleitet wird.

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Gesundheitstipp: Kräuterkissen

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Kräuterkissen werden oft auf Weihnachtsmärkten verkauft. Aber warum so lange warten? Sie lassen sich auch ohne große Nähkünste preisgünstig selbst herstellen, und man kann sich individuelle Kräutermischungen zusammenstellen. Je nach Kräutern wirken sie aufmunternd, entspannend, harmonisierend, schlaffördernd …

Es ist eine sehr angenehme Anwendungsart von Kräutern, auch für Kinder, die Kräuter in Teeform oft nicht mögen. Für die Kissenfüllung eignen sich getrocknete Kräuter aus dem Garten, selbst gesammelte Wildkräuter oder lose Tees aus der Drogerie oder dem Kräuterladen. Sie sollten zerkleinert werden und können mit Dinkelspelz gemischt werden, um ein stabileres Kissengefühl zu haben.

Das Kissen kann in beliebiger Form und Größe aus natürlichen Stoff-Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide genäht werden und natürlich aus Stoffresten. Um sie wiederverwendbar zu machen, näht man einfach kleine Säckchen, die man mit einer Baumwollkordel zubindet oder man näht an eine Kante einen Klettverschluss.

Hier sind einige Vorschläge für Kräuterfüllungen und ihre Wirkung:

  • Bei Kopfschmerzen und geistiger Überanstrengung: Lavendel, Melisse, Honigklee, eine kleine Menge Baldrian, Dinkelspelz
  • Schlaffördernd: Hopfenblüten, Lavendel, Baldrian, Zitronenverbene, Zirbenholzspäne
  • Bei Erkältung: Pfefferminze, Thymian, Rosmarin, Kamille, Dinkelspelz
  • Stimmungsaufhellend: Orangenblüten, Rosenblüten, Jasminblüten, Dinkelspelz
  • Krampflösend: Schafgarbe, Schlüsselblume, Kamille, Veilchenwurzel
  • Konzentrationsfördernd: Orangenschalen, Zitronenschalen, Basilikum, Zitronenmelisse
  • Anregend: Gierschblätter und -blüten

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Johannisbeer-Antiallergikum

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Hallo meine Lieben,

Rezept_Johannisbeer-Antiall

das Johannisbeer-Antiallergikum ist eine sanfte nebenwirkungsfreie Alternative zu cortisonhaltigen Anitallergika.

Es ist ein Gemmotherapeutikum. Die Gemmotherapie wurde in den 50er Jahren vom belgischen Arzt Dr. Pol Henry ins Leben gerufen. Hier handelt es sich um Glyzerinauszüge aus Pflanzenknospen, die konzentriertere Pflanzen-Wirkstoffe enthalten als die reife Frucht.

Die schwarze Johannisbeere wird aufgrund ihrer antiallergisches Wirkung auch als „pflanzliches Cortison“ bezeichnet. Dabei wird es lokal angewandt, also als Spray direkt auf die Schleimhäute.

Zutaten:

  • 5 Knospen schwarze Johannisbeere und 2 Knospen rote Johannisbeere
  • 50 ml destilliertes Wasser
  • 50 ml Alkohol (mindestens 50%)
  • 50 g Glycerin

Zubereitung:

Knospen kleinschneiden und mit allen Zutaten in ein Schraubglas füllen und gut durchmischen. Das Glas 28 Tage lang bei Zimmertemperatur stehen lassen und einmal täglich leicht schütteln. Danach die Pflanzenteile absieben und die Flüssigkeit in dunkle Glasfläschchen abfüllen. Zur Anwendung einen Sprühaufsatz aufschrauben. Bei Bedarf bis zu viermal täglich einen Sprühstoß in die Nase oder den Rachen sprühen.

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Gesundheitstipp: Warzen

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mit dem Sommer und dem Besuch von Schwimmbädern haben Warzenviren Hochsaison. Besonders Kinder sind davon betroffen. Die Schulmedizin kennt außer Vereisung und Salicylsäure keine wirksamen Mittel dagegen. Vor allem die an den Fußsohlen auftretenden Dornwarzen sind oft sehr hartnäckig. Warzen werden durch sogenannte Humane Papillomviren (HP-Viren, HPV) verursacht. Es gibt über 100 Typen dieser Viren. Am häufigsten kommen sie an den Händen, Füßen und im Gesicht vor.

Der beste Schutz ist ein gesundes Immunsystem. Sollten Warzen auftreten, gibt es hilfreiche Mittel aus der Natur. Ein wenig Geduld braucht man allerdings, bis sie sich wieder verabschieden. Grundsätzlich sollten Warzen innerlich und äußerlich bekämpft werden.

Innerlich sollte auf jeden Fall Zink genommen werden und Grapefruitkernextrakt, ein antiviraler Wirkstoff. Für Kinder gibt man ihn in flüssiger Form, z.B. Citricidal, am besten in Orangensaft, da das Mittel bitter ist. Kinder von 3 bis 7 Jahren bekommen 3 x tgl. 3 Tropfen in Saft, bis 12 Jahren 3 x tgl. 5, ab 12 Jahren 3 x tgl. 8 Tropfen. Außerdem das Schüsslersalz Kalium chloratum D6: 3 x tgl. 1 Tablette lutschen sowie Thuja D30: 2 x pro Woche 3 Globuli für Kinder, 4 Globuli für Erwachsene.

Äußerlich hilft frischer Schöllkrautsaft, 2 x tgl. auftupfen sowie Teebaumöl. Bei hartnäckigen Warzen und Dornwarzen wird die Warze vor dem Schafengehen mit Weleda Solezahncreme betupft (ihr lest richtig!). Kurz antrocknen lassen, ein Pflaster darauf kleben und über Nacht einwirken lassen. Die Sole trocknet die Warze aus. Das muss über drei bis vier Wochen angewandt werden, bis die Warze ausgetrocknet ist.

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Gesundheitstipp: Die Wegwarte – Heilpflanze des Jahres 2020

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Hallo meine Lieben,

die Wegwarte, botanischer Name Cichorium intybus, ist eine der häufigsten Wildkräutern in Deutschland und gehört zur Gattung der Korbblütler. Sie hat blaue Blüten, wächst an Weg- und Feldrändern und blüht von Juni bis Oktober. Sie braucht einen sonnigen Standort und kommt mit wenig Wasser aus.

Vor allem die Wurzel der Pflanze wird als Heilmittel verwendet. Sie wird bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die Wurzel wurde ab dem 18. Jahrhundert als Kaffeeersatzpflanze, sogenannter Zichorienkaffee angebaut. Dafür wurden die Wurzeln geerntet und getrocknet. Dann wurden die getrockneten Wurzeln zerkleinert und in einer Pfanne bei kleiner Temperatur ohne Fett langsam geröstet. Nach dem Abkühlen wurden die Wurzelteile gemahlen und konnten als Kaffee aufgebrüht werden. Auch heute kann man den Ersatzkaffee leicht selbst herstellen. Übrigens kommt der Name „Muckefuck“ aus dem Französischen: Mocca faux (= falscher Kaffee).

Die Blätter wurden bereits im Mittelalter bei Leberbeschwerden, Darmträgheit und Gelbsucht verwendet. Man aß sie roh oder brühte einen Tee daraus auf. Das Wegwartenwasser war damals ein bekanntes Lebermittel.

Die Blüten wurden in Rosenwasser eingelegt und gegen Kopfschmerzen als Auflagen auf die Stirn angewandt.

Die Heilwirkung der Wegwarte beruht vor allem auf ihren Bitterstoffen Lactucin und Lactucopicrin, sowie Gerbstoffen, Inulin, Schleimstoffen und Flavonoiden, die entzündungshemmend, verdauungsfördernd, schmerzlindernd, cholesterinsenkend und appetitanregend wirken und die Fähigkeit besitzen, Schwermetalle zu binden. Meist wird sie in Kombination mit anderen Bitterpflanzen verabreicht, vor allem die Wurzel und als Tinktur oder Tee.

Wurzeln wurden schon immer magische Kräfte nachgesagt. Für die Wegwarte gibt es folgende Mythen: Eine am Tag vor Peter und Paul (29. Juni) um Mittag ausgegrabene Wurzel soll vor Gefangennahme und Gefangenschaft schützen. Eine auf nüchternen Magen verzehrte Wurzel soll dem Manne ungeahnte Kräfte verleihen. Grabe man am Jakobustag (25. Juli) eine weiße Wegwarte mit einem Geldstück ausgrabe, könne man sich unsichtbar machen.

Nach Hildegard von Bingen hilft der frische Saft der Wegwarte bei ausfallenden Augenbrauen und Wimpern. Man nehme ein Stück vom Stengel mit Blatt- und Blütenansatz, zerkaue es zwischen den Zähnen und streiche den Saft auf Brauen und Wimpern.

Maria Treben verwendet Wegwartentee zur Blutreinigung im Frühjahr.

Wir kennen Endivie, den Chicoree und Radicchio als Unterarten der Zichorie als Salat. Die Wegwarte ist in der Regel gut verträglich. Bei Allergien gegen Korbblütler können jedoch allergische Hautreaktionen auftreten.

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Gesundheitstipp: Gesundheit beginnt im Kopf

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Hallo meine Lieben,

gerade jetzt, wo viele Menschen in Angst vor Coronaviren leben und allerlei Schutzmaßnahmen ergreifen (die ich an der Stelle nicht bewerten möchte), möchte ich darauf hinweisen, dass Gesundheit wie Krankheit im Kopf beginnen. Es ist nicht der Wind, das Virus oder das Bakterium.

Wenn diese alleine krank machen würden, müssten in einem Raum (z.B. ein Büro oder ein Klassenzimmer) in dem einer krank ist und via Tröpfcheninfektion seine Krankheitserreger im Raum verbreitet, alle anderen auch krank werden. Aber das ist nicht der Fall. Warum? Weil Viren sich Menschen mit schwachem Immunsystem aussuchen. Sie suchen einen Wirt, ein Opfer. Und sie wollen überleben. Das Immunsystem ist der Feind des Krankheitserregers, also sucht er sich einen schwachen Gegner.

Selbstverständlich können wir das Immunsystem durch Vitamine und Pflanzen auf der Körperebene stärken, doch wenn wir im Stress- oder Angstmodus sind, verbraucht das so viel Energie, dass die Vitamine alleine nicht für eine gesunde Abwehr genügen. Wenn wir ausgeglichen, in Balance sind, stimmt unsere Körperchemie und unser Immunsystem arbeitet optimal. Das heißt, dass neben einer gesunden Ernährung, Entspannung ein wichtiger Faktor für die Gesundheit ist. Tut Euch Gutes, lest gute Bücher, hört entspannte Musik, geht in die Natur und fahrt den gestressten Körper herunter, so dass er eine ausgeruhte Armee hat, die im Bedarfsfall erfolgreich kämpfen kann.

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Gesundheitstipp: Vitamin H oder Biotin

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Biotin ist ein wichtiges Vitamin, dessen Wirkung vor allem auf Nägel und Haare bekannt ist. Doch es macht im Körper viel mehr, als Haar- und Nagelsubstanz aufzubauen. Biotin gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch als Vitamin H bezeichnet. Es ist ein wasserlösliches Vitamin und kann nicht vom Körper gespeichert werden, deshalb muss es regelmäßig durch die Nahrung zugeführt werden.

Biotin spielt eine wichtige Rolle für unsere Darmflora, denn es sorgt für den Erhalt einer gesunden Darmschleimhaut, auf der unsere Darmbakterien leben. Interessanterweise bilden gesunden Darmbakterien selbst auch Biotin, doch ob unser Körper dieses für den Eigenbedarf verwerten kann, ist noch unklar.

Symptome für Biotin-Mangel

Ein Mangel an Biotin wirkt sich auf den Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel aus, da Biotin für einige Enzym-Tätigkeiten gebraucht wird. Gravierender Biotin-Mangel kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Hautstörungen
  • Müdigkeit
  • Muskelschmerzen
  • Missempfindungen
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Haarausfall
  • Farbveränderungen der Haare
  • brüchige Nägel
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Störungen der Herzfunktion
  • sowie Blutarmut

Lebensmittel mit Biotin

Biotin ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, jedoch meistens nur in kleinen Mengen. Jedoch ist es mit ausgewogener Ernährung möglich, den Tagesbedarf, den die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) auf 30-60 μg beziffert, zu decken. Hier einige Beispiele von Lebensmitteln und deren Biotin-Gehalt. Bezogen auf 100 g des Lebensmittels in der Reihenfolge der Menge:

  • Rinderleber: 103 μg
  • Eigelb: 50 μg
  • Soja: 30 μg
  • Haferflocken: 20 μg
  • Walnüsse: 19 μg
  • Champignons: 12 μg
  • Vollkornreis: 12 μg

Es ist also durchaus möglich, den Bedarf auch mit einer vegetarischen oder veganen Ernährung zu decken.

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Gesundheitstipp: Adaptogene

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Hallo meine Lieben,

Patienten suchen in der Naturheilkunde oft Hilfe gegen Stress. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass er an der Ursache verändert werden muss, also im Außen etwas ändern. Aber das geht nicht immer. Um durch stressige Zeiten gut durchzukommen, sollte nicht vorschnell zu Psychopharmaka gegriffen werden. Sie haben unangenehme Nebenwirkungen, und es kann schnell eine Abhängigkeit entstehen.

Die Pflanzenwelt bietet Hilfe, die sanft unterstützt. Man bezeichnet sie als Adaptagene. Sie helfen, den Körper widerstandsfähiger gegen Stress zu machen (wörtlich übersetzt: die Anpassungsfähigkeit gegenüber Stress zu steigern) und dadurch die negativen Auswirkungen von Stress zu minimieren.

Es sind natürliche, in bestimmten Pilzen und Pflanzen vorkommende Substanzen, die eine regulierende Wirkung auf den menschlichen Körper bzw. den Gemütszustand haben: Durch die Einnahme entsteht ein ausgleichender Effekt – unabhängig davon, in welcher Richtung die Abweichung besteht. Sind wir gestresst, wirken Adaptogene beruhigend; fühlen wir uns schlapp, wirken sie anrengend. Adaptogene können als Kapseln oder Tabletten (Extrakt), in Pulverform, als Pflanzentinktur oder Tee eingenommen werden.

Ich stelle hier ein paar dieser Adaptogene vor

1. Ginseng (Panax ginseng)

Die Ginsengwurzel ist eines der bekanntesten Naturheilmittel der Welt und findet seit über 5.000 Jahren in der asiatischen Medizin Anwendung. Neben seiner Stress-abbauenden Wirkung hat Ginseng einen positiven Effekt auf die sogenannten Wohlfühl- und Glückshormone. Die Adaptogene im Ginseng bewirken damit eine positive Stimmung, verbesserte Leistungsfähigkeit und einen erholsamen Schlaf.

2. Reishi-Pilz

Der Reishi-Pilz (oder Glänzender Lackporling) wird als Heilpilz verwendet. Neben seiner positiven Wirkung bei Schlafstörungen wirken die darin enthaltenen Adaptogene auch als Anti-Aging-Mittel, da sie Alterungsfaktoren wie Stress, freien Radikalen, Cortisol-Überschuss sowie Entzündungsprozessen entgegenwirken. Er ist auch ein hervorragendes Mittel für das Immunsystem.

3. Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Rosenwurz hat eine ähnliche Wirkung wie Ginseng und wird ebenfalls seit tausenden Jahren in der chinesischen und skandinavischen Medizin verwendet. Rosenwurz wirkt bei Erschöpfungszuständen, Müdigkeit und sogar bei einem drohenden Burnout. Eine Studie des Swedish Herbal Institute zeigte, dass die Einnahme der Heilpflanze die Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol nachweislich reduziert.

4. Shiitake-Pilz

Der Shiitake–Pilz zählt in der traditionellen chinesischen Medizin zu den wirksamsten Heilpilzen. Neben einer Stress-mindernden Wirkung wird dem Pilz eine Stärkung des Immunsystems, Normalisierung des Blutfettspiegels sowie Verbesserung der Darmflora zugeschrieben.

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Gesundheitstipp: Kurkuma – eine vielseitige Heilpflanze

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Kurkuma oder Gelbwurz, lateinisch Curcuma longa – eine im indischen Ayurveda schon lange geschätzte Heilpflanze – ist in den letzten Jahren auch bei uns für ihre medizinischen Wirkungen bekannt geworden.

Ihr Pflanzenwirkstoff Curcumin reduziert nachweislich die Auswirkungen von oxidativem Stress, wirkt antientzündlich, antiviral und antibakteriell. Seine immunstärkende Eigenschaft hilft, Zellen zu heilen. Damit läßt sich Kurkuma auch bei Diabetes, Rheuma, Alzheimer und Krebs unterstützend einsetzen. Aufgrund seiner Bitterstoffe und ätherischen Öle ist es auch ein Heilmittel für die Leber und den Darm. Durch seine entzündungshemmende Wirkung kann es auch in Zahncremes und als Paste auf Hautunreinheiten angewandt werden. Auch den Cholesterinspiegel kann Kurkuma senken.

Neben der Verwendung als Gewürz, vor allem in Gemüsegerichten, kann Kurkuma auch als Powertrunk, der sogenannten „Goldenen Milch“ getrunken werden. In Indien wird dieses Getränk stillenden Müttern und Kranken zur Stärkung verabreicht. Das Rezept für Goldene Milch mit Kurkuma findet Ihr auf meinem Blog. Kurkuma lässt sich als Tee zubereiten, in Gebäck oder Süßspeisen verwenden sowie in Kosmetika. Kurkuma ist gut verträglich.

Dennoch gibt es Wechselwirkungen zu beachten: Kurkuma wirkt leicht blutverdünnend, ein erwünschter Effekt bei Bluthochdruck und Venenerkrankungen, jedoch sollten Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, vorsichtig mit Kurkuma sein. Auch bei Menschen mit Gallensteinen ist Vorsicht geboten: Kurkuma kann sowohl den Gallenfluss, als auch die Produktion von Gallensäure anregen. Bei gesunden Menschen fördert das die Fettverdauung und beugt Gallensteinen vor. Sind jedoch Steine bereits vorhanden, kann sich Gallenflüssigkeit stauen, und es kann zu Schmerzen und Krämpfen kommen.

Die WHO empfiehlt bei Daueranwendung eine Tagesdosis von 3 Gramm pro Tag nicht zu überschreiten. Als Einmaldosis seien bis zu 12 Gramm in Ordnung.

Wenn Kurkuma in Kapselform eingenommen wird, empfehle ich, es zu einer Mahlzeit einzunehmen mit reichlich Flüssigkeit.

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Gesundheitstipp: Ätherisches Lavendelöl – ein vielseitiges Heilmittel

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wenn ich nur ein ätherisches Öl besitzen dürfte, wäre es das Lavendelöl, da es ein unglaublich großes Wirkspektrum hat. Der echte Lavendel, botanischer Name Lavandula angustifolia entfaltet in der ätherischen Ölzubereitung seine höchste Konzentration an Wirkstoffen. Ein Fläschchen dieses Öls gehört in jede Handtasche und in jede Hausapotheke.

Lavendel wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral, antimykotisch, hautpflegend und beruhigend.Das ätherische Öl ist zur äußeren Anwendung direkt auf der Haut, in Hautpflegeprodukten und Bädern anwendbar. Ihr findet einige Rezepte dazu auf meinem Blog.

Ätherisches Lavendelöl

Wichtigsten Wirkungen

Hier stelle ich euch die wichtigsten Wirkungen des Öls vor:

  • Es stoppt Blutungen und desinfiziert gleichzeitig die Wunden und hilft, Narbenbildung zu vermeiden.
  • Auf einem Wattebausch hilft es bei Ohrenentzündungen.
  • Im Diffusor als Raumspray wirkt es beruhigend und fördert das Einschlafen.
  • Man kann es zur Handdesinfektion verwenden.
  • Mit Eukalyptus und Pfefferminze gemischt kann es bei Erkältungen inhaliert und dem Badewasser zugegeben werden.
  • Dem Shampoo zugesetzt wirkt es gegen Schuppen.
  • Als Raumduft hilft es Kindern, sich zu konzentrieren.
  • Mit Immortelle und Zypresse in einem Trägeröl (z.B. Mandelöl oder Kokosöl) gemischt hilft es bei Hautausschlägen.
  • In einem Massageöl mit Lavendel, Wintergrün und Muskatellersalbei hilft es schmerzlindernd bei Verspannungen.
  • Lavendelöl, Geraniumöl,und Myrrhenöl in einer neutralen Körperlotion oder einem neutralen Öl wirkt nach einer Schwangerschaft gegen Schwangerschaftsstreifen.
  • Pur auf das Mastoid, die Schläfen, das Kiefergelenk (von außen) und den Nacken lindert es Tinnitus.

Meine Rezepte mit Lavendel

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Eure Mechthild

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Gesundheitstipp: Ohrenschmerzen & -entzündungen

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Ohrenschmerzen treten vor allem bei Kindern auf, besonders bei Babys und Kleinkindern in der Zahnungsphase. Dabei unterscheidet man eine Entzündung des äußeren Gehörgangs von der Mittelohrentzündung. Beide können relativ plötzlich auftreten, und meist werden sie mit Antibiotika behandelt. Reagiert man jedoch gleich zu Beginn der Entzündung, lassen sich Ohrentzündungen sehr gut mit Naturheilmitteln kurieren. Als Faustregel gilt: Wenn innerhalb von 5 Stunden keine Besserung eintritt, bitte einen Arzt oder Heilpraktiker/in aufsuchen. In der Regel stellt sich innerhalb von zwei bis drei Stunden eine deutliche Besserung ein.

Ich empfehle zur Selbstanwendung eine Kombination aus folgenden Anwendungen:

Zwiebel- oder Petersilien-Säckchen:

½ rote Zwiebel (sie ist milder als die weiße) in kleine Würfel schneiden, in einem Wasserbad leicht erwärmen und in ein dünnes Baumwolltuch einschlagen. Auf das schmerzende Ohr legen, mit einem Stirnband fixieren, und eine kleine Wärmflasche darauflegen. 20 Minuten einwirken lassen, dann abnehmen. Dies kann 3x tgl. angewandt werden.

Alternativ für Babys und geruchsempfindliche Patienten Petersilie kleinschneiden, mit wenig Wasser zu einem Brei rühren, dann anwenden wie das Zwiebel-Säckchen, nur mit einer Einwirkzeit von 30 bis 60 Minuten, da es langsamer wirkt.

Homöopathie:

Parallel gibt man das homöopathische Komplexmittel Otovowen. Nach meiner Erfahrung wirkt es in 8 von 10 Fällen. Ein Nachteil ist, dass es dieses Mittel nur in alkoholhaltiger Tropfenform gibt. Das kann man entschärfen, indem man die Tropfen in etwas warmes Wasser gibt und für eine Minute stehen lässt. Der Alkohol verfliegt, und das Mittel ist dann auch für kleine Kinder geeignet.

Dosierung:

  • 1 ½ bis 2 Jahre: stündlich 4 Tropfen*
  • 2 bis 4 Jahre: stündlich 5 Tropfen*
  • 4 bis 6 Jahre: stündlich 6 Tropfen*
  • 6 bis 12 Jahre: stündlich 8 Tropfen*
  • Ab 12 Jahren: stündlich 12 Tropfen*

* wie oben beschrieben, bis eine Besserung eintritt, dann die Abstände der Gaben verlängern.

Für Babys von 6 bis 18 Monaten gibt man Ferrum phosphoricum comp. Globuli von Weleda. Stündlich 4 Globuli, bis es dem Baby besser geht, dann die Abstände verlängern.

Nasenspray:

Wenn die Nase verstopft ist, ist es sinnvoll, ein Nasenspray einzusetzen, um die Nase frei zu bekommen. Dabei hat sich Meerwasserspray gut bewährt oder mein Rezept, das ihr hier auf meinem Blog findet: Selbstgemachtes Nasenspray

Für kleine Kinder bitte nur reines Meerwassernasenspray verwenden, für Kinder ab 3 Jahren kann mein Nasenspray verwendet werden mit der Hälfte der ätherischen Öle. Ab 6 Jahren kann das Spray mit den Originalmengen verwendet werden.

Wärme:

Das kranke Ohr muss warm gehalten werden mit einer kleinen Wärmeflasche, einem Dinkel- oder Kirschkernkissen oder bei etwas älteren Kindern auch mit einer Infrarotlampe. Dabei auf genügend Abstand achten.

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Homöopathie für die Seele

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Hallo meine Lieben,

manche Menschen leiden, wenn die trübere, kühle und lichtärmere Jahreszeit beginnt. Sie können niedergeschlagen, antriebslos, hoffnungslos, weinerlich oder depressiv werden. Neben der Zufuhr von Vitamin D gibt es homöopathische Mittel, die über diese Zeit hinweghelfen können. Die angegebenen Mittel werden bei den ersten Anzeichen in der Dosierung 3x tgl. 3 bis 4 Globuli 1/2 Stunde vor oder nach dem Essen unter die Zunge gelegt. Wenn die Symptome abgeklungen sind, werden die Globuli über einen Zeitraum von einigen Tagen wieder ausgeschlichen.

Aurum D12

Die Dunkelheit nimmt jede Lebensfreude, man wird teilnahmslos und zieht sich zurück. Am liebsten würde man einen Winterschlaf machen. Sie empfinden Ekel vor dem Winter.

Arsenicum album D12

Sie werden unruhig, besonders nachts, und verfallen in eine depressive Traurigkeit. Es sind ordentliche, etwas umständliche Menschen, die dieses Mittel brauchen. Typisch ist, dass sie bereits nach wenigen dunklen Tagen das Gefühl haben, der Winter würde nie aufhören.

Acidum nitricum D12

Wer dieses Mittel braucht, reagiert auf den Wetterwechsel mit schlechter Laune und lässt sie an anderen Mitmenschen aus. Sie werden sehr empfindlich, und man muss sie mit Samthandschuhen anfassen.

Phosphorus D12

Dieses Mittel ist geeignet für an sich fröhliche, künstlerische Menschen, die in der dunklen Jahreszeit an einer kreativen Blockade leiden. Das lässt sie traurig werden und unruhig. Sie müssen etwas tun, bringen aber nichts Sinnvolles zustande. Von außen müssen sie beruhigt und besänftigt werden.

Natrium chloratum D12

Sie ziehen sich zurück, wollen alleine sein und baden in ihrer Traurigkeit. Vor anderen versuchen sie, tapfer zu sein. Trost mögen sie nicht. Sie entwickeln ein Verlangen nach salzigen Speisen.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


 

Gesundheitstipp: Baobab – Die Frucht des Affenbrotbaums

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Hallo meine Lieben,

in Afrika wird der Affenbrotbaum auch „Medizinbaum“ genannt. Seine Frucht, die Baobab genannt wird, hat vielfältigen Heileigenschaften und ist ein echtes Superfood!

Die Baobabfrucht hat die einzigartige Eigenschaft, noch am Baum zu dehydrieren. Das heißt, der Baum entzieht der Frucht die Feuchtigkeit, und sie trocknet. Aus dem getrockneten Fruchtfleisch wird ein Pulver hergestellt, das man Speisen oder Smoothies für eine süß-säuerliche Note zusetzen kann.

Vor allem aber liefert dieses Pulver reichlich lösliche und unlösliche Ballaststoffe, eine hohe Menge an Vitamin C, Kalium, Magnesium und Calcium. In Afrika wird aus Baobabpulver ein Getränk hergestellt, welches den Körper mit vielen elementaren Nährstoffen versorgt.

Bei uns wird Baobab vor allem in Kosmetik-Produkten verwendet und zwar das Öl aus den Samen. Neben den vielen Mikronährstoffen gilt Baobab auch als Aufbaumittel für die Darmflora, es dient der Stärkung des Immunsystems. Es wirkt bei Darminfektionen, Masern und unterstützt die Leber.

Eine äußerst vielseitige Pflanze, die man auch bei uns erwerben und zum Anreichern von Smoothies einsetzen kann. Beim Kauf sollte man auf Bio-Qualität achten!

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Intervallfasten

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Hallo meine Lieben,

Intervallfasten oder auch intermittierendes Fasten ist beliebt geworden. Es funktioniert zuverlässig, um überflüssiges Gewicht abzubauen und ist relativ leicht durchzuführen.

Die klassische Form ist die 16-8-Regel: 16 Stunden nichts essen, alle Mahlzeiten innerhalb der verbleibenden 8 Stunden zu sich nehmen. Wenn man dabei noch auf eine Low-Carb-Ernährung achtet, schmelzen die Pfunde dahin. Meist wird dabei das Abendessen etwas vorgezogen und das Frühstück später eingenommen oder weggelassen.

Eine mildere Variante ist die 12-12-Regel: 12 Stunden fasten, alle Mahlzeiten innerhalb der verbleibenden 12 Stunden essen. Dies funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn es mit Low-Carb kombiniert wird.

Wirklich interessant ist, was dabei im Körper passiert. Es geschieht sehr viel mehr, als überschüssiges Gewicht abzubauen. Ich habe als Kind von meinem Großvater, der Landwirt war, gelernt, dass man bei einer Pflanze schwache oder abgestorbene Teile entfernt, um den besten Ertrag an Früchten oder Gemüse zu ernten. Der Grund: Dann steckt die Pflanze Wasser und Nährstoffe in die gesunden Teile und versucht nicht, die kranken zu retten. Außerdem wird die Pflanze widerstandsfähiger. Genauso verhält es sich mit „totem Gewicht“ oder überflüssigen Fettzellen. Natürlich sind sie lebendig, aber sie wollen ebenfalls ernährt werden und „fressen“ Nährstoffe, die wir in den notwendigen Zellen und Organen besser gebrauchen können. Das macht den Körper nicht nur träge, sondern auch müde und weniger widerstandsfähig.

Hier setzt das intermittierende Fasten an. Die 16-stündige Essenspause setzt einen Prozess in Gang, der Autophagie genannt wird. Dieser wurde von dem japanischen Arzt Dr. Yoshinori Ohsumi entdeckt, und er bekam 2016 einen Nobelpreis dafür. In der Essenspause verbrennt der Körper, der ja auch in dieser Zeit Energie benötigt, sie aber nicht durch Nahrung erhält, sein eigenes Körperfett, also genau die Zellen, die überflüssig sind. De Körper kann am besten Kohlenhydrate und Fette in Energie umwandeln. Es gibt eine körpereigenen Intelligenz, die notwendige von überflüssigen Zellen unterscheiden kann. Dr. Ohsumi nennt sie das zweite Immunsystem. Während unser erstes Immunsystem uns gegen Angreifer von außern (Viren, Bakterien, …) schützt, kümmert sich das zweite Immunsystem um kranke und überflüssige Zellen –  und wenn wir ihm die Chance dazu geben, sie durch Intervallfasten zur Energiegewinnung zu verbrennen. Das ist ziemlich genial, denn dadurch werden genau die Zellen abgebaut, die Toxine, und somit ist das Intervallfasten eine wirksame und medikamentenfreie Maßnahme gegen chronische Krankheiten.

Wirkungen des Intervallfastens

Folgenden Wirkungen des Intervallfastens werden in „Reawaken your second immune system“ von Dr. Al Sears beschrieben (von mir übersetzt):

  • Schutz vor Diabetes, Krebs, Herzerkrankungen
  • Abbau von Fettsucht und Bluthochdruck
  • Rückgang von Asthma und rheumatoider Arthritis
  • Verbesserung des äußeren Immunsystems
  • Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Rückbildung von Ablagerung in den Arterien
  • Rückgang von chronischen Entzündungen
  • Körperliche Verjüngung

Es gibt gute Literatur zum Thema Intervallfasten. Ein empfehlenswertes Buch dazu und generell zu Ernährung ist der Ernährungskompass von Bas Kast. Auf meinem Blog habe ich dazu einen Buchtipp veröffentlicht.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Dinkel – die gesunde Alternative zum Weizen

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Hallo meine Lieben,

schon Hildegard von Bingen lobt den Dinkel in höchsten Tönen: „Iss ihn oft, und alle Bitterkeit deines Herzens und deiner Gedanken weiten sich, dein Denken wird froh, deine Sinne rein und alle schadhaften Säfte minderer. Es gibt guten Saft deinem Blut und macht dich stark.“

Weit über Hildegards Zeit hinaus ist der Dinkel bekannt. Seit 7.000 Jahren kennt man ihn als Nahrung. Das Korn des Dinkels enthält Eiweiß, Kohlenhydrate, gesunde Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, außerdem Kieselsäure, die gut für Haut und Haare ist. Damit ist er ein echtes Grundnahrungsmittel. Er sollte, wie alle Lebensmittel, in Bio-Qualität gekauft werden.

Auch von Weizen-Allergikern und Menschen mit Glutenunverträglichkeit wird der Dinkel in den meisten Fällen gut vertragen, da das Klebereiweiss eine andere Zusammensetzung hat als das des Weizens.

Die Verarbeitung von Dinkel ist der des Weizens ähnlich, und man kann in Koch- und Backrezepten den Weizen mit derselben Menge Dinkel ersetzen. Es muss lediglich etwas mehr Flüssigkeit zugesetzt werden (etwa 10 %) als beim Weizen. Bei Kuchen kann man eine Messerspitze Vitamin C (Ascorbinsäure oder Acerolakirschpulver) hinzufügen, um zu verhindern, dass er krümelt.

Dinkel ist milder im Geschmack, weshalb ich Backwaren schon seit Jahrzehnten aus Dinkel herstelle. Weizenmehl und -getreide gibt es in meiner Küche nicht, auch wenn ich Weizen vertrage. Er ist so stark genmanipuliert, dass seine Eiweiße nicht mehr wirklich als Lebensmittel bezeichnet werden dürften. Ich habe schon vielen Patienten, die wegen Weizen- oder Glutenunverträglichkeit zu mir kamen, mit Darmsanierung und Umstellung auf Dinkel wieder zu einer besseren Lebensqualität verhelfen können.

Als bekennender Dinkel-Fan habe ich Euch schon einige Rezept mit Dinkel auf meinem Blog vorgestellt. Hier findet Ihr noch ein paar Inspirationen, was Ihr aus diesem gesunden Getreide zubereiten könnt. Viel Spaß beim Nachmachen!

Meine Dinkel-Rezepte:

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Übelkeit natürlich lindern

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Hallo meine Lieben,

Übelkeit ist ein unangenehmer Zustand und kann verschiedene Ursachen haben: Falsches oder zuviel Essen, zu viel Magensäure, Kreislaufprobleme, Reiseübelkeit, Schwangerschaftsübelkeit oder durch Krankheitserreger ausgelöste Übelkeit.

Als Linderungsmaßnahmen eignen sich folgende Helfer aus der Natur:

Teemischung: Kamillenblüten, Schafgarbenblüten und Pfefferminzblätter zu gleichen Teilen mischen. 1 Esslöffel der frischen Kräuter oder 1 Teelöffel getrocknete Kräuter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Dann abgießen, etwas abkühlen lassen und warm, aber nicht heiß schluckweise trinken.

Ingwerwasser: Ein kleines Stück Ingwer entweder wie einen Tee aufbrühen oder in ¼ Liter kaltes Wasser einlegen, 1 Stunde stehen lassen und das Wasser trinken.

Ätherisches Pfefferminzöl: Einen Tropfen reines (!) ätherisches Pfefferminzöl auf den Handrücken geben und ablecken. Das „räumt den Magen auf“ und lindert Übelkeit recht schnell. Das ist vor allem auf Reisen eine wunderbare Hilfe.

Wärme: Ein warmer Bauchwickel oder ein warmes Kirschkernkissen entspannt den verkrampften Oberbauch und tut vor allem Kinder gut. Wenn dabei noch eine Geschichte vorgelesen wird, geht es dem Kind bald besser.

Mandeln: Bei zuviel Magensäure sind Mandeln hilfreich. 4 bis 5 Mandeln sehr langsam und gründlich kauen und dann schlucken. Sie absorbieren überschüssige Magensäure.

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Blasenentzündung mit Heilpflanzen behandeln

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Hallo meine Lieben,

manche Frauen kenne sie nur vom Hören, andere haben sie schon schmerzhaft am eigenen Leib erfahren: Die Blasenentzündung. Die Symptome dafür sind Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib, manchmal bis in den Rücken ausstrahlend und häufiger Harndrang. Nicht immer sind Antibiotika notwendig. In leichten, unkomplizierten Fällen und im Anfangsstadium genügen meist naturheilkundliche Heilmittel. Halten die Beschwerden nach Einnahme der hier vorgeschlagenen Mittel länger als 24 Stunden an, sollte ein Heilpraktiker oder Arzt aufgesucht werden. Wichtig für den Behandlungserfolg ist der frühzeitige Beginn der Behandlung bei den ersten Anzeichen.

Die wichtigste Maßnahme ist das Ausspülen der Bakterien (meist Colibakterien) mit entzündungshemmenden Tees und Wasser. Die besten Heilpflanzen für die Blase sind das kleinblütige Weidenröschen und die Taubnessel. Sie wirken sehr gut und sind außerdem magenverträglich – im Gegensatz zum Blasentang, der in den meisten Blasentees als Hauptwirkstoff verwendet wird, aber Magenbeschwerden verursachen kann.

Kleinblütiges Weidenröschentee: Er wird klassisch zubereitet: Pro ¼-Liter Tee 1 Teelöffel getrocknetes Kraut verwenden. Mit kochendem Wasser übergießen und 3 bis 4 Minuten ziehen lassen.

Taubnesseltee: Die Wirkstoffe der Taubnessel gehen durch kochendes Wasser kaputt. Deshalb wird das Wasser nur auf etwa 70 Grad erhitzt, damit die Taubnesseln (1 TL getrocknetes Kraut auf 1/4 Liter Wasser) übergossen und 3 Minuten ziehen lassen.

Colibakterien sind ph-empfindlich. Das machen wir uns ebenfalls zunutze. Den Tee abwechselnd mit Zitronenwasser oder Natronwasser trinken (1 TL Zitronensaft auf 250 ml Wasser oder ¼ TL Natron auf dieselbe Menge Wasser).

Parallel kann das homöopathische Komplexmittel Cysto Gastreu eingesetzt werden. Am ersten Tag nimmt man davon mit Abstand zu den Mahlzeiten alle zwei Stunden 12 Tropfen in etwas Wasser, ab dem zweiten Tag 4 x täglich 12 Tropfen.

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Schwedenbitter

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Hallo meine Lieben,

diesen Monat möchte ich Euch ein Naturheilmittel vorstellen, das in jede Hausapotheke gehört, weil es so vielseitig einsetzbar ist: Der Schwedenbitter, ein über 400 Jahre altes Rezept, das von dem schwedischen Chemiker Urban Hjärne im 17. Jahrhundert entwickelt wurde, und im 18. Jahrhundert von dem schwedischen Arzt Claus Samst wieder entdeckt wurde, nachdem es in Vergessenheit geraten war. Zu seiner Bekanntheit verhalf dem Schwedenbitter die Österreicherin Maria Treben in den 1980er Jahren in ihrem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“, in dem sie ausführlich seine Anwendungsarten beschreibt. Sein ursprünglicher Name lautete „Elixir amarum Hjaerneri ad vitam longam“ (bitteres Heilmittel von Hjärne für ein langes Leben). Hjärne wurde 83 Jahre alt, was für Ende des 17. Jahrhunderts ein biblisches Alter war, und Claus Samst starb mit 104 Jahre bei bester Gesundheit an einem Reitunfall. Beide schworen auf das Elixier.

Es gibt zwei Formen, den kleinen und den großen Schwedenbitter. Fertigpräparate des Schwedenbitters gibt es reichlich auf dem Markt, ich empfehle jedoch, die Kräutermischungen zu kaufen und das Mittel selbst anzusetzen. Ich beziehe meine Kräuter von Kräuterhaus Klocke, das mein Vertrauen genießt. (Und ich habe keinen Empfehlungsvertrag mit ihnen!) Viele Apotheken und Reformhäuser bieten sie ebenfalls an. Die bei Maria Treben beschriebenen Anwendungen beziehen sich alle auf den kleinen Schwedenbitter. Nun versteht Ihr, weshalb man am besten die fertige Kräutermischung kauft. Die einzelnen Kräuter liegen unterhalb der Mindestverkaufsmenge.

Die Rezeptur dafür ist:

  • Myrrhe 3,3 g
  • Safran 0,14 g
  • Wermut 6,7 g
  • Sennesblätter 6,7 g
  • Rhabarberwurzel 6,7 g
  • Weißer Kampfer 6,7 g
  • Zitwerwurzel (weißer Kurkuma) 6,7 g
  • Mannasaft 6,7 g
  • Eberwurzwurzel 3,3 g
  • Angelikawurzel 6,7 g

Nun versteht Ihr, weshalb man am besten die fertige Kräutermischung kauft. Die einzelnen Kräuter liegen unterhalb der Mindestverkaufsmenge. 

Zubereitung: 

Die Kräuter in einem verschließbaren Glasgefäß (ideal ist eine Braunglasflasche) mit einem Liter Wodka oder Kornschnaps (38 – 40 %) ansetzen und an einem warmen Ort zwei Wochen ziehen lassen. Dabei täglich einmal schütteln. Danach den Ansatz bei Zimmertemperatur stehen lassen. Nach drei Monaten abgießen und durch einen Kaffeefilter abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.

Anwendung:

Der Schwedenbitter wird in der Regel mit Wasser verdünnt angewandt. Er kann äußerlich und innerlich angewandt werden. Ich nehme ihn bei Bedarf in Tee ein, so habe ich die Wirkung der Kräuter ohne den Alkohol, der im Tee schnell verfliegt. Und hier folgen einige Anwendungen aus der „Alten Handschrift“, wie Maria Treben sie in ihrem Buch zitiert:

„Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Lappen auf den Kopf legt, vertreiben sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn. Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet, trüb oder verschwommen sind. Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man rechtzeitig die Augenwinkel befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen Augen legt. Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Esslöffel voll dieser Tropfen und behalte sie einige Zeit im Mund oder man befeuchte den schmerzenden Zahn mit einem Lappen. Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab. Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, so daß man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme man morgens, mittags und abends von den Tropfen. Sie nehmen die Hitze und heilen den Schlund. Hat man Magenkrämpfe, so nehme man einen Esslöffel voll. Sie zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben alle Magenleiden und die der Eingeweide und helfen bei Stuhlverstopfung. Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Sie dienen den Kindern und Erwachsenen bei Würmern, nur muß man sie den Kindern nach Alter verabreichen. [Anmerkung von mir: In warmem Wasser] Wenn eine Frau ihre monatliche Blutung verliert oder diese zu stark hat, nimmt sie diese Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig mal. Es wird, was zuviel ist, stillen und was zu wenig ist, ausgleichen. Sie nehmen alle Narben, auch wenn sie noch so al sind, Wundmale und Schnitte, wenn man sie 40 mal damit anfeuchtet [Anmerkung von mir: 40 Tage]. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen keine Narben. Bei Blutarmut bringen sie die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine zeitlang morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf. Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man die Tropfen morgens und abends einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt. Wer nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen. Einen Betrunkenen kann man mit zwei Esslöffel davon auf der Stelle nüchtern machen.“

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Natriumbicarbonat als Medizin

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Hallo meine Lieben,

in der Notfallmedizin wird Natriumbicarbonat in Infusionslösungen zur Behandlung der metabolischen Azidose eingesetzt. Die meisten medizinischen Notfälle gehen mit einer Azidose (Übersäuerung) einher, und Natriumbicarbonat ist ein Lebensretter.

Warum setzt man ein so günstiges Mineral erst in Notfällen ein? Viele chronische Krankheiten beginnen mit einer Azidose, und Natriumbicarbonat kann schon viel früher eingesetzt werden, um den krankhaften Ph-Wert wieder ins Lot zu bringen und Krankheit zu verhindern. Diese anorganischen Ionen sind stark basisch, sehr gut verträglich und wirken als Ph-Puffersystem im Blut. Bicarbonatmangel ist eine der häufigsten weltweit übersehenen Gesundheitsstörung mit jeder Menge Nachfolgestörungen. Je saurer ein Mensch ist, desto mehr Gesundheitsprobleme treten auf. Ein unausgewogener pH-Wert stört die zellulären Aktivitäten und Funktionen – und das in immer größerem Maße, je weiter der pH-Wert absinkt. Bicarbonatmangel im Blut ströt den Blutfluss und damit die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und den Abtransport von Schlackenstoffen. So entstehen säurebedingte Erkrankungen wie Pilzinfektionen, Bluthochruck, Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen, Krebs und Alzheimer. Bicarbonat wird für alle Enzymtätigkeiten im Körper benötigt.

Verfügt der Körper jedoch über genügend Bicarbonat, so kann er der Toxizität chemischer Einflüsse deutlich besser widerstehen. Der pH-Wert ist deshalb so wichtig, weil die Geschwindigkeit der biochemischen Reaktionen im Körper von ihm abhängt. Er steuert die Enzymaktivität und regelt die Geschwindigkeit aller bioelektrischen Signale im Körper.

Bringt man die Körperchemie über den pH-Wert wieder in Ordnung, schafft der Körper es, seine Funktionen selbständig zu regulieren und zu heilen. Dabei ist das Natriumbicarbonat von unschätzbarem Wert.

Anwendung:

Vor der Anwendung sollte der pH-Wert des Urins und Speichels gemessen werden und während der Anwendung ebenfalls kontrolliert werden. Eine übermäßige Alkalisierung sollte man nicht anstreben.

Es kann:

  • als Pulver oder Kapseln eingenommen werden idealerweise unabhängig von Mahlzeiten,
  • man kann Basenbäder nehmen,
  • man kann es inhalieren und
  • man kann Einläufe damit durchführen.

Zu diesem Thema werden ich auch demnächst ein Rezept auf meinem Blog veröffentlichen.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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