Gesundheitstipp: Übelkeit natürlich lindern

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Hallo meine Lieben,

Übelkeit ist ein unangenehmer Zustand und kann verschiedene Ursachen haben: Falsches oder zuviel Essen, zu viel Magensäure, Kreislaufprobleme, Reiseübelkeit, Schwangerschaftsübelkeit oder durch Krankheitserreger ausgelöste Übelkeit.

Als Linderungsmaßnahmen eignen sich folgende Helfer aus der Natur:

Teemischung: Kamillenblüten, Schafgarbenblüten und Pfefferminzblätter zu gleichen Teilen mischen. 1 Esslöffel der frischen Kräuter oder 1 Teelöffel getrocknete Kräuter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Dann abgießen, etwas abkühlen lassen und warm, aber nicht heiß schluckweise trinken.

Ingwerwasser: Ein kleines Stück Ingwer entweder wie einen Tee aufbrühen oder in ¼ Liter kaltes Wasser einlegen, 1 Stunde stehen lassen und das Wasser trinken.

Ätherisches Pfefferminzöl: Einen Tropfen reines (!) ätherisches Pfefferminzöl auf den Handrücken geben und ablecken. Das „räumt den Magen auf“ und lindert Übelkeit recht schnell. Das ist vor allem auf Reisen eine wunderbare Hilfe.

Wärme: Ein warmer Bauchwickel oder ein warmes Kirschkernkissen entspannt den verkrampften Oberbauch und tut vor allem Kinder gut. Wenn dabei noch eine Geschichte vorgelesen wird, geht es dem Kind bald besser.

Mandeln: Bei zuviel Magensäure sind Mandeln hilfreich. 4 bis 5 Mandeln sehr langsam und gründlich kauen und dann schlucken. Sie absorbieren überschüssige Magensäure.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger


Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


 

Gesundheitstipp: Blasenentzündung mit Heilpflanzen behandeln

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Hallo meine Lieben,

manche Frauen kenne sie nur vom Hören, andere haben sie schon schmerzhaft am eigenen Leib erfahren: Die Blasenentzündung. Die Symptome dafür sind Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib, manchmal bis in den Rücken ausstrahlend und häufiger Harndrang. Nicht immer sind Antibiotika notwendig. In leichten, unkomplizierten Fällen und im Anfangsstadium genügen meist naturheilkundliche Heilmittel. Halten die Beschwerden nach Einnahme der hier vorgeschlagenen Mittel länger als 24 Stunden an, sollte ein Heilpraktiker oder Arzt aufgesucht werden. Wichtig für den Behandlungserfolg ist der frühzeitige Beginn der Behandlung bei den ersten Anzeichen.

Die wichtigste Maßnahme ist das Ausspülen der Bakterien (meist Colibakterien) mit entzündungshemmenden Tees und Wasser. Die besten Heilpflanzen für die Blase sind das kleinblütige Weidenröschen und die Taubnessel. Sie wirken sehr gut und sind außerdem magenverträglich – im Gegensatz zum Blasentang, der in den meisten Blasentees als Hauptwirkstoff verwendet wird, aber Magenbeschwerden verursachen kann.

Kleinblütiges Weidenröschentee: Er wird klassisch zubereitet: Pro ¼-Liter Tee 1 Teelöffel getrocknetes Kraut verwenden. Mit kochendem Wasser übergießen und 3 bis 4 Minuten ziehen lassen.

Taubnesseltee: Die Wirkstoffe der Taubnessel gehen durch kochendes Wasser kaputt. Deshalb wird das Wasser nur auf etwa 70 Grad erhitzt, damit die Taubnesseln (1 TL getrocknetes Kraut auf 1/4 Liter Wasser) übergossen und 3 Minuten ziehen lassen.

Colibakterien sind ph-empfindlich. Das machen wir uns ebenfalls zunutze. Den Tee abwechselnd mit Zitronenwasser oder Natronwasser trinken (1 TL Zitronensaft auf 250 ml Wasser oder ¼ TL Natron auf dieselbe Menge Wasser).

Parallel kann das homöopathische Komplexmittel Cysto Gastreu eingesetzt werden. Am ersten Tag nimmt man davon mit Abstand zu den Mahlzeiten alle zwei Stunden 12 Tropfen in etwas Wasser, ab dem zweiten Tag 4 x täglich 12 Tropfen.

Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen auf meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Schwedenbitter

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Hallo meine Lieben,

diesen Monat möchte ich Euch ein Naturheilmittel vorstellen, das in jede Hausapotheke gehört, weil es so vielseitig einsetzbar ist: Der Schwedenbitter, ein über 400 Jahre altes Rezept, das von dem schwedischen Chemiker Urban Hjärne im 17. Jahrhundert entwickelt wurde, und im 18. Jahrhundert von dem schwedischen Arzt Claus Samst wieder entdeckt wurde, nachdem es in Vergessenheit geraten war. Zu seiner Bekanntheit verhalf dem Schwedenbitter die Österreicherin Maria Treben in den 1980er Jahren in ihrem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“, in dem sie ausführlich seine Anwendungsarten beschreibt. Sein ursprünglicher Name lautete „Elixir amarum Hjaerneri ad vitam longam“ (bitteres Heilmittel von Hjärne für ein langes Leben). Hjärne wurde 83 Jahre alt, was für Ende des 17. Jahrhunderts ein biblisches Alter war, und Claus Samst starb mit 104 Jahre bei bester Gesundheit an einem Reitunfall. Beide schworen auf das Elixier.

Es gibt zwei Formen, den kleinen und den großen Schwedenbitter. Fertigpräparate des Schwedenbitters gibt es reichlich auf dem Markt, ich empfehle jedoch, die Kräutermischungen zu kaufen und das Mittel selbst anzusetzen. Ich beziehe meine Kräuter von Kräuterhaus Klocke, das mein Vertrauen genießt. (Und ich habe keinen Empfehlungsvertrag mit ihnen!) Viele Apotheken und Reformhäuser bieten sie ebenfalls an. Die bei Maria Treben beschriebenen Anwendungen beziehen sich alle auf den kleinen Schwedenbitter. Nun versteht Ihr, weshalb man am besten die fertige Kräutermischung kauft. Die einzelnen Kräuter liegen unterhalb der Mindestverkaufsmenge.

Die Rezeptur dafür ist:

  • Myrrhe 3,3 g
  • Safran 0,14 g
  • Wermut 6,7 g
  • Sennesblätter 6,7 g
  • Rhabarberwurzel 6,7 g
  • Weißer Kampfer 6,7 g
  • Zitwerwurzel (weißer Kurkuma) 6,7 g
  • Mannasaft 6,7 g
  • Eberwurzwurzel 3,3 g
  • Angelikawurzel 6,7 g

Nun versteht Ihr, weshalb man am besten die fertige Kräutermischung kauft. Die einzelnen Kräuter liegen unterhalb der Mindestverkaufsmenge. 

Zubereitung: 

Die Kräuter in einem verschließbaren Glasgefäß (ideal ist eine Braunglasflasche) mit einem Liter Wodka oder Kornschnaps (38 – 40 %) ansetzen und an einem warmen Ort zwei Wochen ziehen lassen. Dabei täglich einmal schütteln. Danach den Ansatz bei Zimmertemperatur stehen lassen. Nach drei Monaten abgießen und durch einen Kaffeefilter abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.

Anwendung:

Der Schwedenbitter wird in der Regel mit Wasser verdünnt angewandt. Er kann äußerlich und innerlich angewandt werden. Ich nehme ihn bei Bedarf in Tee ein, so habe ich die Wirkung der Kräuter ohne den Alkohol, der im Tee schnell verfliegt. Und hier folgen einige Anwendungen aus der „Alten Handschrift“, wie Maria Treben sie in ihrem Buch zitiert:

„Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Lappen auf den Kopf legt, vertreiben sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn. Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet, trüb oder verschwommen sind. Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man rechtzeitig die Augenwinkel befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen Augen legt. Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Esslöffel voll dieser Tropfen und behalte sie einige Zeit im Mund oder man befeuchte den schmerzenden Zahn mit einem Lappen. Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab. Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, so daß man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme man morgens, mittags und abends von den Tropfen. Sie nehmen die Hitze und heilen den Schlund. Hat man Magenkrämpfe, so nehme man einen Esslöffel voll. Sie zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben alle Magenleiden und die der Eingeweide und helfen bei Stuhlverstopfung. Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Sie dienen den Kindern und Erwachsenen bei Würmern, nur muß man sie den Kindern nach Alter verabreichen. [Anmerkung von mir: In warmem Wasser] Wenn eine Frau ihre monatliche Blutung verliert oder diese zu stark hat, nimmt sie diese Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig mal. Es wird, was zuviel ist, stillen und was zu wenig ist, ausgleichen. Sie nehmen alle Narben, auch wenn sie noch so al sind, Wundmale und Schnitte, wenn man sie 40 mal damit anfeuchtet [Anmerkung von mir: 40 Tage]. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen keine Narben. Bei Blutarmut bringen sie die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine zeitlang morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf. Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man die Tropfen morgens und abends einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt. Wer nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen. Einen Betrunkenen kann man mit zwei Esslöffel davon auf der Stelle nüchtern machen.“

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger


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Gesundheitstipp: Natriumbicarbonat als Medizin

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Hallo meine Lieben,

in der Notfallmedizin wird Natriumbicarbonat in Infusionslösungen zur Behandlung der metabolischen Azidose eingesetzt. Die meisten medizinischen Notfälle gehen mit einer Azidose (Übersäuerung) einher, und Natriumbicarbonat ist ein Lebensretter.

Warum setzt man ein so günstiges Mineral erst in Notfällen ein? Viele chronische Krankheiten beginnen mit einer Azidose, und Natriumbicarbonat kann schon viel früher eingesetzt werden, um den krankhaften Ph-Wert wieder ins Lot zu bringen und Krankheit zu verhindern. Diese anorganischen Ionen sind stark basisch, sehr gut verträglich und wirken als Ph-Puffersystem im Blut. Bicarbonatmangel ist eine der häufigsten weltweit übersehenen Gesundheitsstörung mit jeder Menge Nachfolgestörungen. Je saurer ein Mensch ist, desto mehr Gesundheitsprobleme treten auf. Ein unausgewogener pH-Wert stört die zellulären Aktivitäten und Funktionen – und das in immer größerem Maße, je weiter der pH-Wert absinkt. Bicarbonatmangel im Blut ströt den Blutfluss und damit die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und den Abtransport von Schlackenstoffen. So entstehen säurebedingte Erkrankungen wie Pilzinfektionen, Bluthochruck, Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen, Krebs und Alzheimer. Bicarbonat wird für alle Enzymtätigkeiten im Körper benötigt.

Verfügt der Körper jedoch über genügend Bicarbonat, so kann er der Toxizität chemischer Einflüsse deutlich besser widerstehen. Der pH-Wert ist deshalb so wichtig, weil die Geschwindigkeit der biochemischen Reaktionen im Körper von ihm abhängt. Er steuert die Enzymaktivität und regelt die Geschwindigkeit aller bioelektrischen Signale im Körper.

Bringt man die Körperchemie über den pH-Wert wieder in Ordnung, schafft der Körper es, seine Funktionen selbständig zu regulieren und zu heilen. Dabei ist das Natriumbicarbonat von unschätzbarem Wert.

Anwendung:

Vor der Anwendung sollte der pH-Wert des Urins und Speichels gemessen werden und während der Anwendung ebenfalls kontrolliert werden. Eine übermäßige Alkalisierung sollte man nicht anstreben.

Es kann:

  • als Pulver oder Kapseln eingenommen werden idealerweise unabhängig von Mahlzeiten,
  • man kann Basenbäder nehmen,
  • man kann es inhalieren und
  • man kann Einläufe damit durchführen.

Zu diesem Thema werden ich auch demnächst ein Rezept auf meinem Blog veröffentlichen.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger


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