Gesundheitstipp: Baobab – Die Frucht des Affenbrotbaums

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Hallo meine Lieben,

in Afrika wird der Affenbrotbaum auch „Medizinbaum“ genannt. Seine Frucht, die Baobab genannt wird, hat vielfältigen Heileigenschaften und ist ein echtes Superfood!

Die Baobabfrucht hat die einzigartige Eigenschaft, noch am Baum zu dehydrieren. Das heißt, der Baum entzieht der Frucht die Feuchtigkeit, und sie trocknet. Aus dem getrockneten Fruchtfleisch wird ein Pulver hergestellt, das man Speisen oder Smoothies für eine süß-säuerliche Note zusetzen kann.

Vor allem aber liefert dieses Pulver reichlich lösliche und unlösliche Ballaststoffe, eine hohe Menge an Vitamin C, Kalium, Magnesium und Calcium. In Afrika wird aus Baobabpulver ein Getränk hergestellt, welches den Körper mit vielen elementaren Nährstoffen versorgt.

Bei uns wird Baobab vor allem in Kosmetik-Produkten verwendet und zwar das Öl aus den Samen. Neben den vielen Mikronährstoffen gilt Baobab auch als Aufbaumittel für die Darmflora, es dient der Stärkung des Immunsystems. Es wirkt bei Darminfektionen, Masern und unterstützt die Leber.

Eine äußerst vielseitige Pflanze, die man auch bei uns erwerben und zum Anreichern von Smoothies einsetzen kann. Beim Kauf sollte man auf Bio-Qualität achten!

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


 

Gesundheitstipp: Intervallfasten

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Hallo meine Lieben,

Intervallfasten oder auch intermittierendes Fasten ist beliebt geworden. Es funktioniert zuverlässig, um überflüssiges Gewicht abzubauen und ist relativ leicht durchzuführen.

Die klassische Form ist die 16-8-Regel: 16 Stunden nichts essen, alle Mahlzeiten innerhalb der verbleibenden 8 Stunden zu sich nehmen. Wenn man dabei noch auf eine Low-Carb-Ernährung achtet, schmelzen die Pfunde dahin. Meist wird dabei das Abendessen etwas vorgezogen und das Frühstück später eingenommen oder weggelassen.

Eine mildere Variante ist die 12-12-Regel: 12 Stunden fasten, alle Mahlzeiten innerhalb der verbleibenden 12 Stunden essen. Dies funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn es mit Low-Carb kombiniert wird.

Wirklich interessant ist, was dabei im Körper passiert. Es geschieht sehr viel mehr, als überschüssiges Gewicht abzubauen. Ich habe als Kind von meinem Großvater, der Landwirt war, gelernt, dass man bei einer Pflanze schwache oder abgestorbene Teile entfernt, um den besten Ertrag an Früchten oder Gemüse zu ernten. Der Grund: Dann steckt die Pflanze Wasser und Nährstoffe in die gesunden Teile und versucht nicht, die kranken zu retten. Außerdem wird die Pflanze widerstandsfähiger. Genauso verhält es sich mit „totem Gewicht“ oder überflüssigen Fettzellen. Natürlich sind sie lebendig, aber sie wollen ebenfalls ernährt werden und „fressen“ Nährstoffe, die wir in den notwendigen Zellen und Organen besser gebrauchen können. Das macht den Körper nicht nur träge, sondern auch müde und weniger widerstandsfähig.

Hier setzt das intermittierende Fasten an. Die 16-stündige Essenspause setzt einen Prozess in Gang, der Autophagie genannt wird. Dieser wurde von dem japanischen Arzt Dr. Yoshinori Ohsumi entdeckt, und er bekam 2016 einen Nobelpreis dafür. In der Essenspause verbrennt der Körper, der ja auch in dieser Zeit Energie benötigt, sie aber nicht durch Nahrung erhält, sein eigenes Körperfett, also genau die Zellen, die überflüssig sind. De Körper kann am besten Kohlenhydrate und Fette in Energie umwandeln. Es gibt eine körpereigenen Intelligenz, die notwendige von überflüssigen Zellen unterscheiden kann. Dr. Ohsumi nennt sie das zweite Immunsystem. Während unser erstes Immunsystem uns gegen Angreifer von außern (Viren, Bakterien, …) schützt, kümmert sich das zweite Immunsystem um kranke und überflüssige Zellen –  und wenn wir ihm die Chance dazu geben, sie durch Intervallfasten zur Energiegewinnung zu verbrennen. Das ist ziemlich genial, denn dadurch werden genau die Zellen abgebaut, die Toxine, und somit ist das Intervallfasten eine wirksame und medikamentenfreie Maßnahme gegen chronische Krankheiten.

Wirkungen des Intervallfastens

Folgenden Wirkungen des Intervallfastens werden in „Reawaken your second immune system“ von Dr. Al Sears beschrieben (von mir übersetzt):

  • Schutz vor Diabetes, Krebs, Herzerkrankungen
  • Abbau von Fettsucht und Bluthochdruck
  • Rückgang von Asthma und rheumatoider Arthritis
  • Verbesserung des äußeren Immunsystems
  • Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Rückbildung von Ablagerung in den Arterien
  • Rückgang von chronischen Entzündungen
  • Körperliche Verjüngung

Es gibt gute Literatur zum Thema Intervallfasten. Ein empfehlenswertes Buch dazu und generell zu Ernährung ist der Ernährungskompass von Bas Kast. Auf meinem Blog habe ich dazu einen Buchtipp veröffentlicht.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Dinkel – die gesunde Alternative zum Weizen

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Hallo meine Lieben,

schon Hildegard von Bingen lobt den Dinkel in höchsten Tönen: „Iss ihn oft, und alle Bitterkeit deines Herzens und deiner Gedanken weiten sich, dein Denken wird froh, deine Sinne rein und alle schadhaften Säfte minderer. Es gibt guten Saft deinem Blut und macht dich stark.“

Weit über Hildegards Zeit hinaus ist der Dinkel bekannt. Seit 7.000 Jahren kennt man ihn als Nahrung. Das Korn des Dinkels enthält Eiweiß, Kohlenhydrate, gesunde Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, außerdem Kieselsäure, die gut für Haut und Haare ist. Damit ist er ein echtes Grundnahrungsmittel. Er sollte, wie alle Lebensmittel, in Bio-Qualität gekauft werden.

Auch von Weizen-Allergikern und Menschen mit Glutenunverträglichkeit wird der Dinkel in den meisten Fällen gut vertragen, da das Klebereiweiss eine andere Zusammensetzung hat als das des Weizens.

Die Verarbeitung von Dinkel ist der des Weizens ähnlich, und man kann in Koch- und Backrezepten den Weizen mit derselben Menge Dinkel ersetzen. Es muss lediglich etwas mehr Flüssigkeit zugesetzt werden (etwa 10 %) als beim Weizen. Bei Kuchen kann man eine Messerspitze Vitamin C (Ascorbinsäure oder Acerolakirschpulver) hinzufügen, um zu verhindern, dass er krümelt.

Dinkel ist milder im Geschmack, weshalb ich Backwaren schon seit Jahrzehnten aus Dinkel herstelle. Weizenmehl und -getreide gibt es in meiner Küche nicht, auch wenn ich Weizen vertrage. Er ist so stark genmanipuliert, dass seine Eiweiße nicht mehr wirklich als Lebensmittel bezeichnet werden dürften. Ich habe schon vielen Patienten, die wegen Weizen- oder Glutenunverträglichkeit zu mir kamen, mit Darmsanierung und Umstellung auf Dinkel wieder zu einer besseren Lebensqualität verhelfen können.

Als bekennender Dinkel-Fan habe ich Euch schon einige Rezept mit Dinkel auf meinem Blog vorgestellt. Hier findet Ihr noch ein paar Inspirationen, was Ihr aus diesem gesunden Getreide zubereiten könnt. Viel Spaß beim Nachmachen!

Meine Dinkel-Rezepte:

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Übelkeit natürlich lindern

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Hallo meine Lieben,

Übelkeit ist ein unangenehmer Zustand und kann verschiedene Ursachen haben: Falsches oder zuviel Essen, zu viel Magensäure, Kreislaufprobleme, Reiseübelkeit, Schwangerschaftsübelkeit oder durch Krankheitserreger ausgelöste Übelkeit.

Als Linderungsmaßnahmen eignen sich folgende Helfer aus der Natur:

Teemischung: Kamillenblüten, Schafgarbenblüten und Pfefferminzblätter zu gleichen Teilen mischen. 1 Esslöffel der frischen Kräuter oder 1 Teelöffel getrocknete Kräuter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Dann abgießen, etwas abkühlen lassen und warm, aber nicht heiß schluckweise trinken.

Ingwerwasser: Ein kleines Stück Ingwer entweder wie einen Tee aufbrühen oder in ¼ Liter kaltes Wasser einlegen, 1 Stunde stehen lassen und das Wasser trinken.

Ätherisches Pfefferminzöl: Einen Tropfen reines (!) ätherisches Pfefferminzöl auf den Handrücken geben und ablecken. Das „räumt den Magen auf“ und lindert Übelkeit recht schnell. Das ist vor allem auf Reisen eine wunderbare Hilfe.

Wärme: Ein warmer Bauchwickel oder ein warmes Kirschkernkissen entspannt den verkrampften Oberbauch und tut vor allem Kinder gut. Wenn dabei noch eine Geschichte vorgelesen wird, geht es dem Kind bald besser.

Mandeln: Bei zuviel Magensäure sind Mandeln hilfreich. 4 bis 5 Mandeln sehr langsam und gründlich kauen und dann schlucken. Sie absorbieren überschüssige Magensäure.

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Blasenentzündung mit Heilpflanzen behandeln

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Hallo meine Lieben,

manche Frauen kenne sie nur vom Hören, andere haben sie schon schmerzhaft am eigenen Leib erfahren: Die Blasenentzündung. Die Symptome dafür sind Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib, manchmal bis in den Rücken ausstrahlend und häufiger Harndrang. Nicht immer sind Antibiotika notwendig. In leichten, unkomplizierten Fällen und im Anfangsstadium genügen meist naturheilkundliche Heilmittel. Halten die Beschwerden nach Einnahme der hier vorgeschlagenen Mittel länger als 24 Stunden an, sollte ein Heilpraktiker oder Arzt aufgesucht werden. Wichtig für den Behandlungserfolg ist der frühzeitige Beginn der Behandlung bei den ersten Anzeichen.

Die wichtigste Maßnahme ist das Ausspülen der Bakterien (meist Colibakterien) mit entzündungshemmenden Tees und Wasser. Die besten Heilpflanzen für die Blase sind das kleinblütige Weidenröschen und die Taubnessel. Sie wirken sehr gut und sind außerdem magenverträglich – im Gegensatz zum Blasentang, der in den meisten Blasentees als Hauptwirkstoff verwendet wird, aber Magenbeschwerden verursachen kann.

Kleinblütiges Weidenröschentee: Er wird klassisch zubereitet: Pro ¼-Liter Tee 1 Teelöffel getrocknetes Kraut verwenden. Mit kochendem Wasser übergießen und 3 bis 4 Minuten ziehen lassen.

Taubnesseltee: Die Wirkstoffe der Taubnessel gehen durch kochendes Wasser kaputt. Deshalb wird das Wasser nur auf etwa 70 Grad erhitzt, damit die Taubnesseln (1 TL getrocknetes Kraut auf 1/4 Liter Wasser) übergossen und 3 Minuten ziehen lassen.

Colibakterien sind ph-empfindlich. Das machen wir uns ebenfalls zunutze. Den Tee abwechselnd mit Zitronenwasser oder Natronwasser trinken (1 TL Zitronensaft auf 250 ml Wasser oder ¼ TL Natron auf dieselbe Menge Wasser).

Parallel kann das homöopathische Komplexmittel Cysto Gastreu eingesetzt werden. Am ersten Tag nimmt man davon mit Abstand zu den Mahlzeiten alle zwei Stunden 12 Tropfen in etwas Wasser, ab dem zweiten Tag 4 x täglich 12 Tropfen.

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Eure Mechthild

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Gesundheitstipp: Schwedenbitter

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Hallo meine Lieben,

diesen Monat möchte ich Euch ein Naturheilmittel vorstellen, das in jede Hausapotheke gehört, weil es so vielseitig einsetzbar ist: Der Schwedenbitter, ein über 400 Jahre altes Rezept, das von dem schwedischen Chemiker Urban Hjärne im 17. Jahrhundert entwickelt wurde, und im 18. Jahrhundert von dem schwedischen Arzt Claus Samst wieder entdeckt wurde, nachdem es in Vergessenheit geraten war. Zu seiner Bekanntheit verhalf dem Schwedenbitter die Österreicherin Maria Treben in den 1980er Jahren in ihrem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“, in dem sie ausführlich seine Anwendungsarten beschreibt. Sein ursprünglicher Name lautete „Elixir amarum Hjaerneri ad vitam longam“ (bitteres Heilmittel von Hjärne für ein langes Leben). Hjärne wurde 83 Jahre alt, was für Ende des 17. Jahrhunderts ein biblisches Alter war, und Claus Samst starb mit 104 Jahre bei bester Gesundheit an einem Reitunfall. Beide schworen auf das Elixier.

Es gibt zwei Formen, den kleinen und den großen Schwedenbitter. Fertigpräparate des Schwedenbitters gibt es reichlich auf dem Markt, ich empfehle jedoch, die Kräutermischungen zu kaufen und das Mittel selbst anzusetzen. Ich beziehe meine Kräuter von Kräuterhaus Klocke, das mein Vertrauen genießt. (Und ich habe keinen Empfehlungsvertrag mit ihnen!) Viele Apotheken und Reformhäuser bieten sie ebenfalls an. Die bei Maria Treben beschriebenen Anwendungen beziehen sich alle auf den kleinen Schwedenbitter. Nun versteht Ihr, weshalb man am besten die fertige Kräutermischung kauft. Die einzelnen Kräuter liegen unterhalb der Mindestverkaufsmenge.

Die Rezeptur dafür ist:

  • Myrrhe 3,3 g
  • Safran 0,14 g
  • Wermut 6,7 g
  • Sennesblätter 6,7 g
  • Rhabarberwurzel 6,7 g
  • Weißer Kampfer 6,7 g
  • Zitwerwurzel (weißer Kurkuma) 6,7 g
  • Mannasaft 6,7 g
  • Eberwurzwurzel 3,3 g
  • Angelikawurzel 6,7 g

Nun versteht Ihr, weshalb man am besten die fertige Kräutermischung kauft. Die einzelnen Kräuter liegen unterhalb der Mindestverkaufsmenge. 

Zubereitung: 

Die Kräuter in einem verschließbaren Glasgefäß (ideal ist eine Braunglasflasche) mit einem Liter Wodka oder Kornschnaps (38 – 40 %) ansetzen und an einem warmen Ort zwei Wochen ziehen lassen. Dabei täglich einmal schütteln. Danach den Ansatz bei Zimmertemperatur stehen lassen. Nach drei Monaten abgießen und durch einen Kaffeefilter abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.

Anwendung:

Der Schwedenbitter wird in der Regel mit Wasser verdünnt angewandt. Er kann äußerlich und innerlich angewandt werden. Ich nehme ihn bei Bedarf in Tee ein, so habe ich die Wirkung der Kräuter ohne den Alkohol, der im Tee schnell verfliegt. Und hier folgen einige Anwendungen aus der „Alten Handschrift“, wie Maria Treben sie in ihrem Buch zitiert:

„Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Lappen auf den Kopf legt, vertreiben sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn. Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet, trüb oder verschwommen sind. Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man rechtzeitig die Augenwinkel befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen Augen legt. Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Esslöffel voll dieser Tropfen und behalte sie einige Zeit im Mund oder man befeuchte den schmerzenden Zahn mit einem Lappen. Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab. Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, so daß man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme man morgens, mittags und abends von den Tropfen. Sie nehmen die Hitze und heilen den Schlund. Hat man Magenkrämpfe, so nehme man einen Esslöffel voll. Sie zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben alle Magenleiden und die der Eingeweide und helfen bei Stuhlverstopfung. Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Sie dienen den Kindern und Erwachsenen bei Würmern, nur muß man sie den Kindern nach Alter verabreichen. [Anmerkung von mir: In warmem Wasser] Wenn eine Frau ihre monatliche Blutung verliert oder diese zu stark hat, nimmt sie diese Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig mal. Es wird, was zuviel ist, stillen und was zu wenig ist, ausgleichen. Sie nehmen alle Narben, auch wenn sie noch so al sind, Wundmale und Schnitte, wenn man sie 40 mal damit anfeuchtet [Anmerkung von mir: 40 Tage]. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen keine Narben. Bei Blutarmut bringen sie die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine zeitlang morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf. Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man die Tropfen morgens und abends einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt. Wer nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen. Einen Betrunkenen kann man mit zwei Esslöffel davon auf der Stelle nüchtern machen.“

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Natriumbicarbonat als Medizin

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Hallo meine Lieben,

in der Notfallmedizin wird Natriumbicarbonat in Infusionslösungen zur Behandlung der metabolischen Azidose eingesetzt. Die meisten medizinischen Notfälle gehen mit einer Azidose (Übersäuerung) einher, und Natriumbicarbonat ist ein Lebensretter.

Warum setzt man ein so günstiges Mineral erst in Notfällen ein? Viele chronische Krankheiten beginnen mit einer Azidose, und Natriumbicarbonat kann schon viel früher eingesetzt werden, um den krankhaften Ph-Wert wieder ins Lot zu bringen und Krankheit zu verhindern. Diese anorganischen Ionen sind stark basisch, sehr gut verträglich und wirken als Ph-Puffersystem im Blut. Bicarbonatmangel ist eine der häufigsten weltweit übersehenen Gesundheitsstörung mit jeder Menge Nachfolgestörungen. Je saurer ein Mensch ist, desto mehr Gesundheitsprobleme treten auf. Ein unausgewogener pH-Wert stört die zellulären Aktivitäten und Funktionen – und das in immer größerem Maße, je weiter der pH-Wert absinkt. Bicarbonatmangel im Blut ströt den Blutfluss und damit die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und den Abtransport von Schlackenstoffen. So entstehen säurebedingte Erkrankungen wie Pilzinfektionen, Bluthochruck, Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen, Krebs und Alzheimer. Bicarbonat wird für alle Enzymtätigkeiten im Körper benötigt.

Verfügt der Körper jedoch über genügend Bicarbonat, so kann er der Toxizität chemischer Einflüsse deutlich besser widerstehen. Der pH-Wert ist deshalb so wichtig, weil die Geschwindigkeit der biochemischen Reaktionen im Körper von ihm abhängt. Er steuert die Enzymaktivität und regelt die Geschwindigkeit aller bioelektrischen Signale im Körper.

Bringt man die Körperchemie über den pH-Wert wieder in Ordnung, schafft der Körper es, seine Funktionen selbständig zu regulieren und zu heilen. Dabei ist das Natriumbicarbonat von unschätzbarem Wert.

Anwendung:

Vor der Anwendung sollte der pH-Wert des Urins und Speichels gemessen werden und während der Anwendung ebenfalls kontrolliert werden. Eine übermäßige Alkalisierung sollte man nicht anstreben.

Es kann:

  • als Pulver oder Kapseln eingenommen werden idealerweise unabhängig von Mahlzeiten,
  • man kann Basenbäder nehmen,
  • man kann es inhalieren und
  • man kann Einläufe damit durchführen.

Zu diesem Thema werden ich auch demnächst ein Rezept auf meinem Blog veröffentlichen.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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