Ajvar

Hallo meine Lieben,

Ajvar ist ein Gemüse-Mus, das vielseitig eingesetzt werden kann. Es kommt aus Südosteuropa, und jedes dieser Länder hat sein eigenes Rezept. Ursprünglich besteht es nur aus gegrilltem, enthäutetem und in Öl weichgekochten, gewürztem Paprika-Mus, das zu Fleisch und Gemüse serviert wurde.  Heute gibt es allerlei Varianten davon. Es ist vegan, kann pur oder auch als Würze in Soßen verwendet werden. Meiner Variante habe ich frischen Koriander hinzugefügt.

Zutaten:

  • 4 bis 6 Paprikaschoten
  • 2 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 2 große oder 3 kleine Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Esslöffel Weißweinessig
  • 2 Stängel Koriander
  • Chiliflocken, Salz, Pfeffer, etwas Cumin (Kreuzkümmel)

Zubereitung:

Das Gemüse waschen, die Paprikas vierteln, die Zucchini und Aubergine halbieren. Das Gemüse mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech setzen und im Ofen bei 250 Grad Grillfunktion grillen, bis die Haut verkohlt ist. Das dauert 20 bis 25 Minuten.

Blech herausnehmen und Gemüse mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und abkühlen lassen. Die Haut vom Gemüse abziehen. Dann das Gemüse kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren. Die Masse in einen Topf geben und 5 Minuten unter ständigem Rühren  kochen lassen.

Dann in Schraubgläser abfüllen. Abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Ungeöffnet hält es etwa 3 Monate, geöffnet 4 Wochen.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger


Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


Anti-Insekten Haut-Öl

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Hallo meine Lieben,

ätherische Öle sind wunderbar geeignet, lästige Insekten fernzuhalten, wenn man draußen grillen oder wandern möchte. Gesünder als die chemischen Alternativen sind sie obendrein. Dennoch gilt auch hier: Vorher an einer kleinen Hautstelle auf Verträglichkeit prüfen. Das sollte man übrigens bei allen Hautpflegeprodukten machen! Dieses Haut-Öl wird nicht großflächig angewandt, sondern an einigen bekleidungsfreien Stellen wie Unterschenkel, Unterarme, Nacken und Hals jeweils eine 1-Euro große Stelle auftupfen. Die meisten Insekten sind geruchsempfindlich und halten dann Abstand.

Zutaten:

  • 50 ml Jojoba-Öl
  • 10 Tropfen ätherisches Lavendel-Öl
  • 15 Tropfen ätherisches Pfefferminz-Öl
  • 5 Tropfen ätherisches Zedern-Öl

Zubereitung:

Das Jojoba-Öl in eine Braunglasflasche geben, die ätherische Öle dazugeben und an einem warmen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung 8 bis 10 Tage ziehen lassen. Dann ist das Öl gebrauchsfertig. Für Babys und Kleinkinder ist das Öl nicht geeignet.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Kräuterlimonade

Hallo meine Lieben,

Kräuterlimonade ist herrlich erfrischen, und es gibt Hunderte von Variationen davon, je nach Saison. So lassen sich abwechslungsreiche Getränke herstellen mit und ohne Kohlensäure, mit Honig, Ahornsirup oder Stevia statt Zucker, mit einer Mischung aus Kräutern und Früchten oder nur eins von beidem.

Zutaten für ¾ Liter Limonade:

  • Eine Handvoll Basilikum, Zitronenmelisse und Pfefferminze gemischt
  • ¼ Liter Apfelsaft
  • ½ Liter Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure
  • Saft ½ Bio-Zitrone
  • 2 Teelöffel Ahornsirup

Zubereitung:

Die Kräuter kurz im Mixer hacken, so, dass der Saft austritt (aber nicht pürieren!). Alternativ kleinschneiden und mit einem Nudelholz walken. Dann mit dem Apfelsaft übergießen und für 3 bis 5 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.

Durch ein Teesieb abgießen, Zitronensaft und Ahornsirup zugeben (alternativ etwas Stevia) und mit gekühltem Mineralwasser auffüllen.

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Artemisia annua – Der einjährige Beifuß, eine erstaunliche Heilpflanze

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Hallo meine Lieben,

der einjährige Beifuß, lateinisch Artemisia annua kommt ursprünglich aus Nordchina. Bei uns ist Beifuß (mehrjähriges) als Gewürz bekannt.

Die chinesische Wissenschaftlerin Youyou Tu bekam 2015 den Nobelpreis für Medizin für ihre Forschungsarbeiten zum einjährigen Beifuß. Es gelang ihr, nachzuweisen, dass der in dieser Pflanze enthaltene Wirkstoff Artemisinin in der Lage ist, Parasiten im Blut unschädlich zu machen – sowohl beim Menschen als auch beim Tier.

Das hat aus dem Beifuß ein wirksames Malariamittel gemacht. Malaria wird durch den Parasit Plasmodien verursacht. Interessant ist, dass sie es zur Zeit des Vietnamkriegs entdeckte, in dem mehr Menschen an Malaria als an Kriegskämpfen starben. Artemisinin reagiert mit Eisen, das in Plasmodien in hoher Konzentration enthalten ist, wobei freie Radikale gebildet werden. Diese dringen in die Zellmembran der Malariaerreger ein und zerstören sie. In China wird diese Pflanze „Kraut der Hoffnung“ genannt.

Für uns ist interessant, dass Artemisia annua unterstützend in der Krebsbehandlung eingesetzt werden kann, da Krebszellen meist eine viel höhere Eisenkonzentration haben als gesunde Zellen. Artemisia sorgt dafür, dass die Krebszellen „implodieren“ und von der Nährstoffversorgung abgeschnitten werden. Sie „verhungern“ dann.

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Superfood Sprossen

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Hallo meine Lieben,

in den 90ern waren sie das Mode-Superfood, heute sind sie etwas in Vergessenheit geraten. Das ist schade, denn Sprossen sind Nährstoffbomben an Vitaminen, Mineralien, pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen – und das ganzjährig aus superfrischer eigener Ernte. Das Ziehen von Sprossen ist einfach, es muss jedoch auf Sauberkeit geachtet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Rezept_Sprossen

Man braucht ein Keimgefäß: Die einfachste Form ist ein Einmachglas und ein Papierküchentuch, das mit einem Gummiring über die Öffnung gespannt wird. Es gibt aber auch Keimgläser mit gelochtem Deckel oder Keimschalen, wie ich sie verwende (siehe Foto). Achtet darauf, dass ihr ausschließlich Bio-Saat verwendet. Gut geeignet sind Alfalfa, Rettich, Weizen, Dinkel. Mungbohnen, Radieschen und Broccoli.

Zubereitung:

Ich weiche die Samen für einige Stunden oder über Nacht in Wasser ein. Dann siebe ich das Wasser ab und gebe die Samen in eine Keimschale. Unten befindet sich eine Auffangschale für das Wasser, oben ein feingelochter Deckel. Die Sprossen werden 3 mal täglich gewässert oder gespült. Nach 3 bis 4 Tagen hat man verzehrfertige gekeimte Sprossen. Ich füge sie dem Salat bei oder esse sie auf einem Vollkornbrot auf einem vegetarischen Aufstrich.

Für Kleinkinder und Schwangere wird von der Lebensmittelbehörde empfohlen, die Sprossen kurz zu blanchieren (für einige Sekunden mit einem Löffel in kochendes Wasser halten), ehe an sie verzehrt. Ansonsten sollten sie natürlich roh verzehrt werden.

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Gesundheitstipp: Schnarchen

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Schnarchen beeinträchtigt die Schlafqualität – nicht nur des Schnarchenden, sondern auch die des Partners, der neben ihm /ihr liegt. So manche Paare schlafen aus diesem Grund getrennt, um das Problem für einen der beiden zu lösen. Doch dem Schnarcher/in selbst ist damit nicht geholfen, vor allem, wenn eine gesundheitliche Störung dahinterliegt.

Vorübergehendes Schnarchen im Zusammenhang mit Erkältungen oder Allergien sind in der Regel harmlos. Obstruktives Schnarchen, also ein Schnarchen durch Engpässe oder Hindernisse in den Atemwegen kann mit Sauerstoffmangel im Blut einhergehen mit allen daraus resultierenden Folgen, besonders wenn das noch mit Schlafapnoe, also Atemaussetzern, einhergeht. Dann wird das Schnarchen zu einer krankhaften Schlafstörung.

Die häufigsten Ursachen für Schnarchen sind:

  • ein zu langes Gaumenzäpfchen
  • eine große Zunge
  • vergrößerte Rachenmandeln 
  • Polypen in der Nase
  • Nasenscheidewandverkrümmungen
  • Erkältungen
  • Allergien der Atemwege 
  • Übergewicht 
  • Rauchen
  • Alkohol- und Schlafmitteleinnahme

Schnarchen wird oft als unabwendbares Schicksal betrachtet, gegen das man nichts tun kann. Doch dem ist nicht so.

Hier einige Tipps, die Erleichterung bringen können:

  • Auf frische Luft im Schlafzimmer achten, also gut lüften und wenn möglich, auch bei Nacht für Frischluftzufuhr sorgen, ebenso für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit (in der Heizperiode evtl. durch einen Luftbefeuchter/Vernebler).
  • Abends keinen Alkohol trinken, da die Muskelspannung unter Alkohol abnimmt, was sich auf die Atemmuskulatur nachteilig auswirkt.
  • In Seitenlage schlafen. In Rückenlage kann die Zunge nach hinten rutschen und zu Schnarchen führen.
  • Eine Nasendusche durchführen: Nasenspülungen mit einem Spezialkännchen Wasser und Emser Salz reinigt die Nasenwege und macht sie frei.
  • Durch die Nase atmen und für freie Atemwege über die Nase sorgen, z.B. mit ätherischen Ölen im Verdampfer wie Lavendel-, Eukalyptus-, Zitronen- oder Thymianöl.
  • Allergene aus dem Schlafzimmer verbannen, um eine Schwellung der Nasenschleimhäute zu vermeiden.
  • Rachenübungen durchführen: Rachenübungen können das Schnarchen erheblich verbessern. Eine Übung besteht daraus jeden Vokal (a-e-i-o-u) mehrere Male laut zu sprechen etwa eine Minute pro Vokal. 
  • Der Akupressur-Schnarchring: Unter den mechanischen Hilfen hat dieser in Tests am besten abgeschnitten und ist auch von der Handhabung her problemlos. Der Akupressur-Ring wird am kleinen Finger angesteckt. Er drückt durch seine beiden Aktivatoren auf zwei Akupressurpunkte, die bis in die Nasen- und Rachenregion verlaufen. Das Prinzip ist simpel und seit über 1000 Jahren in der chinesischen Medizin bewährt.
  • Schnarchen durch Übergewicht: Kommt häufig vor, deshalb an Gewichtsreduktion denken.
  • Indirekte, aber ebenfalls häufige Ursachen sind Blockade im Halswirbel- oder Kiefergelenksbereich. Hier hilft ein Osteopath oder Chiropraktiker.

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Mechthild Wenzelburger

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Erfrischendes Gesichtsspray

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im Sommer ist es angenehm, die Haut zwischendurch mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dieses erfrischende, kühlende Gesichtsspray ist dafür ideal. Auch ist es ein guter Urlaubsbegleiter (für Flugreisen bitte das Maximum von 50ml an Flüssigkeiten im Handgepäck beachten).

Erfrischendes Gesichtsspray

Die Melisse sorgt für Kühlung, das Rosenhydrolat für Pflege und Hautberuhigung, die Aloe für den Erhalt der Feuchtigkeit in der Haut.

Ich habe eine Glasflasche verwendet (z.B. aufgebrauchte Glasdeoflaschen auswaschen, auskochen und wiederverwenden).

Zutaten:

  • 1x Glassprühflasche mit 200 ml
  • 1 Tasse Bio-Melissentee
  • 2 Esslöffel Rosenhydrolat
  • 1 Teelöffel Aloe Vera Gel

Zubereitung:

Den Tee zubereiten und komplett abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten dazugeben und in eine Sprühflasche abfüllen. Vor jedem Gebrauch schütteln. Mehrmals täglich mit geschlossenen Augen ins Gesicht sprühen. Auch während Flügen, wo die Luft besonders trocken ist, ist diese Anwendung sehr empfehlenswert!

Tipp: Im Kühlschrank aufbewahren, am Strand in einer Kühltasche. Das Spray hält gut eine Woche.

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Gesundheitstipp: Venenleiden

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Hallo meine Lieben,

zu den akuten Venenleiden gehören Thrombosen. Sie sind akute, gefährliche Zustände, und gehören in die Hände der Medizin! Zu den chronischen Venenleiden gehört die venöse Insuffizienz, die sich mit Krampfadern, Schweregefühl und Schwellungen in den Beinen, v.a. den Knöcheln und im fortgeschrittenen Stadium mit Unterschenkelgeschwüren bemerkbar macht. In der Regel liegt eine ererbte Bindegewebsschwäche zugrunde, aber auch eine ungesunde Lebensform wie Rauchen, Pilleneinnahme, hoher Zuckerkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht fördern das.  Dort setzen auch die ersten Maßnahmen an: Ungesunde in gesunde Lebensweise verändern. Die Naturheilkunde bietet verschiedene vorbeugende und unterstützende Mittel an. Dabei ist vor allem das Ziel, den Körper zu entwässern, das Blut etwas dünnflüssiger zu machen und die Venenwände zu stärken. Interessanterweise kommen viele Rezepturen dazu aus der Klosterheilkunde: Kein Wunder, das viele Beten auf der Kniebank ist für die Venen nicht günstig! 

Fünf Strategien kommen dabei zum Einsatz, die sich optimal ergänzen

1. Die Elastizität der Venen verbessern

Das wird durch Kaltwasseranwendungen erreicht wie den kalten Knieguss: In der Dusche die Brause mit kaltem Wasser langsam von den Knien abwärts Richtung Knöchel und wieder nach oben führen für etwa 2 Minuten pro Bein. Nach dem Guss das Bein mit Rosskastaniensalbe einreiben. Bei offenen Beinen kalte Umschläge mit Arnikatee oder -salbe machen, die entzündungshemmend wirkt. 

2. Abdichten der Kapillargefäße

Hier werden vor allem Heilpflanzen eingesetzt, die ein Austreten des Wassers über die kleinen Gefäße verhindert und der Bildung von Ödemen entgegenwirkt. Dazu eignen sich äußerlich wie innerlich die Anwendung von Mäusedorn. Er erhöht den venösen Tonus, stimuliert dadurch den venösen Abtransport und schützt außerdem die Venenfaser Elastin. Buchweizen enthält Rutin, das die Gefäßwände strafft und stärkt. Bevor die Kartoffel Einzug in unsere Speisepläne gehalten hat, gehörte Buchweizen zu den Grundnahrungsmitteln.

3. Bewegung und Wasser innerlich

Die Venen werden durch Bewegung gestärkt. Als Empfehlung gilt: Mindestens 20 bis 30 Minuten täglich spazieren gehen oder schwimmen sind ideal, dabei keine einengende Beinkleidung tragen. Ausreichend trinken (Wasser, Tee, verdünnte Säfte) entlasten das Venensystem ebenfalls. Morgens und abends einige Minuten Fußgymnastik durchführen (es gibt gute YouTube-Videos dazu).

4. Stütz- bzw. Kompressionsmaßnahmen

Kompressionsstrümpfe üben Druck auf die oberflächlichen Venen aus und unterstützen damit einen besseren Abfluss in die tiefen Beinvenen. Tagsüber immer wieder die Beine hochlegen, entlastet die Venen ebenfalls.

5. Wundversorgung bei offenen Beinen

Hier ist das Ziel, die lokale Durchblutung und die Wundheilung zu fördern sowie die Hauterneuerung anzuregen. Dafür eignet sich Beinwell als Salbe oder als Granulat, das mit Wasser zu einem Brei verrührt und als Umschläge auf das offene Bein verwendet wird. Ebenfalls sind Umschläge mit lauwarmem Kamillentee geeignet (wenn keine Allergie gegen Korbblütler besteht). Auch Kohlumschläge über Nacht können angewandt werden oder Arnikagel verwenden.

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Mechthild Wenzelburger

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Zitronen-Löwenzahn-Eis

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Hallo meine Lieben,

das Zitronen-Löwenzahn-Eis ist ein herrliches, ungewöhnliches Dessert. Es schmeckt frisch, leicht und verbindet die Säure der Zitronen mit dem karamellartigen Geschmack des Kokosblütenzuckers und der bitteren Süße der Löwenzahnblüten. Am besten gelingt es in einer Eismaschine, aber es geht auch im Tiefkühler. Ich habe es für dieses Rezept im Tiefkühler mit manuellem Rühren hergestellt.

Zitronen-Löwenzahn-Eis

Zutaten:

  •   4 Löwenzahnblüten
  •   200 ml Wasser
  •   150 ml Zitronensaft von Biozitronen ( 4-5 Zitronen)
  •   120 g Kokosblütenzucker
  •   50 g Bio Naturjoghurt
  •   150 ml Sahne

Zubereitung:

Die Löwenzahnblüten gründlich waschen. Die Zitronen auspressen. Den Kokosblütenzucker in 200 ml Wasser aufkochen und unter Rühren etwa 5 Minuten köcheln lassen. Die gelben Blütenblätter abzupfen und in die Massen hineingeben. Dann vom Herd nehmen und komplett abkühlen lassen.

Den Zucker-Löwenzahnsirup durch ein Sieb in ein Gefäß geben. Den Zitronensaft und den Joghurt unterrühren. Die Mischung für 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Sahne steif schlagen und unter die Mischung vorsichtig unterheben. Nun die Masse in eine Eismaschine geben und je nach Maschine 20 bis 30 Minuten laufen lassen, bis das Eis cremig gefroren ist.

Ohne Eismaschine: Die Masse in einem Gefäß für 4-5 Stunden in die Kühltruhe stellen, dabei in der ersten halben Stunde alle 10 Minuten einmal durchrühren, um Kristallbildung zu vermeiden und eine cremige Konsistenz zu erreichen.

Mit etwas Zitronenschale oder einem Klecks Sahne garnieren und genießen!

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Mechthild Wenzelburger

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Löwenzahnhonig (vegan)

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Hallo meine Lieben,

für Löwenzahnhonig gibt es recht komplizierte Rezepte, in denen der Sirup mehrfach aufgekocht und wieder abgekühlt wird. Hier findet ihr ein super einfaches Rezept, das leicht gelingt. Die meiste Arbeit macht das Sammeln der Blüten 😉 Diese solltet ihr im April/Mai bei sonnigem Wetter ernten.

Rezept_Loewenzahnhonig

Zutaten:

  • etwa 200 Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 kg Rohrohrzucker
  • 50 g Ahornsirup

Zubereitung:

Die Blüten in einem groben Sieb gründlich mit Wasser waschen. Dann in einen großen Topf zusammen mit 1 Liter frischem Wasser geben. Die Zitrone waschen, halbieren und eine Hälfte in Scheiben schneiden. Kerne entfernen und die Scheiben mit in den Topf dazugeben. Das Ganze aufkochen, 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und 24 Stunden stehen lassen.

Am nächsten Tag die Flüssigkeit durch ein frisches Leinentuch abseihen und gut ausdrücken. Den Zucker hinzufügen und die Masse bei gelegentlichem Umrühren leicht köchelnd bei wenig Hitze einkochen lassen, bis sie Fäden zieht. Das könnt ihr prüfen, indem ihr etwas Löwenzahnhonig mit einem Löffel entnehmt, auf einen Teller tropft und nach dem Abkühlen die Konsistenz prüft.  Der Kochvorgang kann 1 Stunden dauern. Ihr braucht nicht daneben zu stehen, nur ab und zu mal umzurühren.

Der Honig ist auch für Veganer geeignet und vegan. Außerdem enthält er weniger Säure als Bienenhonig und ist damit auch für Nierenkranke geeignet.

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Gesundheitstipp: Heilpflanze Löwenzahn

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heute stelle ich euch eine vielseitige Heilpflanze vor: Den Löwenzahn. Als Kinder haben wir die „Pusteblume“ geliebt, auf dem Rasen gilt er als Unkraut. Sein botanischer Name lautet Taraxacum officinale, und er gehört zu den Korbblütlergewächsen. Die Blüten werden von April bis Juni gesammelt, die Blätter vor der Blüte, die Wurzeln werden im Herbst ausgegraben. 

Alle Bestandteile der Pflanze können medizinisch verwendet werden, jedoch selten zusammen. Für Tee werden meist die Blätter und Wurzeln verwendet. Aus den Blüten wird ein Sirup hergestellt, der als veganer Honigersatz geeignet ist.  

Im Löwenzahn sind die Wirkstoffen Vitamine, Bitterstoffe, Triterpene, Mineralien (v.a. Calcium), Carotine, Flavonoide, Spurenelemente, ätherische Öle und Inulin enthalten. 

Löwenzahn regt die Leber, Galle und die Nieren an, wirkt blutreinigend, stärkt das Bindegewebe und verbessert die Konstitution geschwächter Menschen. 

Seine Hauptanwendung findet er in der Frühjahrskur zur Entschlackung des Körpers. Er kann als Tee (2x tgl. 1 Tasse) oder als Saft (2x tgl. 1 Esslöffel in Wasser) eingenommen werden. Diese Kur sollte für 4 bis 6 Wochen durchgeführt werden. 

Als Verdauungsmedikament wird er bei Völlegefühl, Blähungen, zur Regulation der Magensäure, Leberschwäche und zur Verbesserung der Darmflora eingesetzt. Hier kann man auch die jungen Blätter im Salat verwenden. 

Tee aus den Wurzeln wirken leicht blutverdünnend. 

Auch als Kosmetikum soll er wirken: In alten Klosterkräuterhandbüchern findet man den Hinweis, dass man Gesichtswaschungen mit einem Tee aus Kraut und Wurzeln ein „lauter Angesicht“ erlangen kann. Für eine schöne Haut rate ich eher dazu, den Tee zu trinken, denn eine Blutreinigung führt in der Regel auch zu eiern gesunden, klaren Haut. Jugendliche mit Akne und Pickeln sollten das jetzt im Frühjahr machen.  

Ihr findet demnächst zwei Löwenzahnrezepte auf meinem Blog.

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Majoran Nasensalbe

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Hallo meine Lieben,

schon in der alten Klosterheilkunde kennt man die Majoran-Butter als Wundsalbe für die Nase bei Schnupfen. Sie hat den Nachteil kurzer Haltbarkeit und sie ist nicht geeignet für Veganer.

Majoran Nasensalbe

Ich stelle euch hier meine vegane Majoran-Nasensalbe vor, die sehr gute hautpflegende Eigenschaften hat und keine Kühlschranklagerung benötigt. Ein etwas kühlerer Raum genügt, um die cremige Konsistenz zu halten. Die Creme ist etwa 4 Monate haltbar.

Der Majoran gehört zur Gattung der Lippenblütler. Wir kennen ihn als Gewürz und als verdauungsförderndes Kraut. Äußerlich angewandt wirkt er beruhigend, juckreizlindernd und wundheilend und kann in einer Salbe verarbeitet sogar schon bei Babys angewandt werden.

Zutaten:

  • 2 Esslöffel frische Majoranblätter, kleingeschnitten
  • 2 Esslöffel Kokosöl
  • ½ Teelöffel Kakaobutter

Zubereitung:

Das Kokosöl und die Kakaobutter in einem Glasgefäß im Wasserbad schmelzen, Majoranblätter hinzufügen. Herd ausschalten und den Majoran in der warmen Mischung 15 Minuten ziehen lasse.

Dann die Mischung durch ein Sieb in ein ausgekochtes, verschließbares Glasgefäß geben und auskühlen lassen. Bei maximal 20 Grad aufbewahren. Bei Schnupfen die Nase außen und innen mit der Majoran-Nasensalbe einreiben.

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Frühjahrsputz – biologisch

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heute gibt es wieder einen Haushaltsbeitrag. Ich habe auf diesem Blog schon einige selbstgemachte Reinigungsmittel vorgestellt. Der Schwerpunkt heute liegt auf natürlichen Alternativen zu scharfen Reinigungsmitteln für Arbeiten, die nur ein paar Mal im Jahr erfolgen. Für die Reinigung von Waschmaschine, Backofen oder Spülmaschine gibt es Spezialreiniger, die recht teuer und alles andere als umweltfreundlich sind. Dazu gibt es günstige und ebenso wirksame Alternativen, die außerdem die Umwelt schonen, nicht nur weil sie biologisch abbaubar sind, sondern auch, weil Plastikmüll vermieden wird.

Frühjahrsputz – biologisch

Waschmaschine: 8 Esslöffel reine Zitronensäure in das Waschmittelfach geben und ohne Wäsche einen Waschgang mit 60 Grad durchlaufen lassen. Vorher Flusensieb säubern und das Waschmittelfach mit Biospülmittel und einem Schwamm reinigen.

Backofen: In einem Gefäß 3 Esslöffel Natron, 1 Esslöffel Salz mit 3 Esslöffel Wasser zu einem Brei verrühren. Diesen Brei mit einem Schwamm auf dem Backofenboden und an verschmutzten Seitenwänden verteilen. Backofen auf 100 Grad einschalten, nach 10 Min. wieder ausschalten. Den Brei insgesamt 30 Minuten einwirken lassen, dann auskühlen lassen und mit einem feuchten Lappen auswischen.

Spülmaschine: 4 Teelöffel Natron auf den Boden der Spülmaschine geben, 1 Esslöffel Essigessenz ins Spülmittelfach geben und ohne Geschirr das heißeste Spülprogramm laufen lassen. Vorher Gummidichtungen mit Essigwasser reinigen.

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Kopf- und Haarspülung

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diese Kopf- und Haarspülung ist eine perfekte Ergänzung zur Haarseife. Sie wird vor dem Haarewaschen frisch zubereitet und sorgt für glänzendes Haar, klare Kopfhaut und schützt außerdem die Schuppenschicht der Haare. Der Geruch verfliegt nach dem Trocknen, zurück bleiben weiche, glänzende Haare, die sich gut kämmen lassen.

Kopf- und Haarspülung

Zutaten:

  • 1 Liter Rosmarintee oder Brennnesseltee (lauwarm)
  • 1 Teelöffel Saft einer Bio-Zitrone
  • 2 Teelöffel Apfelessig

Zubereitung:

Den Zitronensaft und den Apfelessig in den lauwarmen Tee geben und umrühren. In eine Kanne oder einen großen Messbecher füllen. Die Haare mit Haarseife waschen, gut ausspülen, dann die Spülung über Haaren und Kopfhaut gießen.

Wichtig: Nicht ausspülen! Die Wirkstoffe sollen in Kopfhaut und Hare bleiben. Längerfristig angewandt hilft diese Spülung bei Schuppen, entzündlicher Kopfhaut, sprödem Haar und in vielen Fällen auch bei Haarausfall.

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Rosen-Haarseife für normales Haar

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Hallo meine Lieben,

Haarseife wird immer beliebter als Alternative zu Shampoos. Sie enthält kein Sodium Lauryl Sulfat, keine Silikone und keine Parabene. Diese Rosen-Haarseife ist ein Naturprodukt und kann nach Gusto mit verschiedenen Blüten oder Kräutern und ätherischen Ölen hergestellt werden.

Rosen-Haarseife für normales Haar

Zutaten:

  • 200 g Kernseife (pflanzenbasiert)
  • 3 Teelöffel Mandelöl
  • 1 Teelöffel getrocknete oder 2 Esslöffel frische Rosenblüten
  • 4 Tropfen ätherisches Rosengeranienöl
  • Rosenwasser

Zubereitung:

Die Rosenblätter kleinschneiden und mit dem Öl in ein verschließbares Glas geben und über Nacht ziehen lassen. Morgens abseihen. Ihr könnt sie aber auch mit verarbeiten. Ich habe sie drin gelassen, es sieht hübsch aus.

3 Esslöffel Rosenwasser in einen Topf geben, die Kernseife mit einer Küchenreibe raspeln und dazugeben. Den Herd auf kleine bis mittlere Stufe einschalten und die Seife unter Rühren im Rosenwasser schmelzen. Das Öl unter Rühren langsam hinzufügen. Dann vom Herd nehmen, ätherisches Öl unterrühren und die Masse noch warm in eine Silikonform füllen. Komplett aushärten lassen, dann aus der Form nehmen.

Die Haarseife wie ein Shampoo verwenden. Wichtig: Zur ph-Wert Neutralisierung nach der Haarwäsche eine Essigspülung verwenden. (1 TL Essig auf ½ Liter Wasser, nicht ausspülen, der Geruch verfliegt nach dem Trocknen, übrig bleibt ein schöner Glanz! 😊

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Sanftes Fasten

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Hallo meine Lieben,

im Christentum gibt es die Fastenzeit vom Aschermittwoch bis Ostern, im Islam den Fastenmonat Ramadan. Das Fasten ist fester Bestandteil vieler Kulturen und Religionen. In der Naturheilkunde kennen wir das Heilfasten als eine radikale Entgiftungsmethode, um Schlackenstoffe aus dem Körper aus zu schleußen, oft mit starken Entgiftungsreaktionen. 

Die Idee einer Entschlackung im Frühjahr ist grundsätzlich gut. Ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen ist dafür sinnvoll. Dabei ergänzen sich sanftes Fasten, (also kein radikales Nulldiätprogramm, sondern eine reduzierte Kost) mit natürlichen Entgiftungskuren. Für letztere findet ihr bereits einige Vorschläge in früheren Gesundheitstipps und auf meinem Blog. Für das sanfte Fasten folgen hier einige Vorschläge. 

Die einfachste Form reduzierter Kost ist das Weglassen von Zucker, Fleisch, Alkohol und Nikotin. Also eine vegetarische Kost und Verzicht auf Suchtmittel (ja, Zucker fällt in diese Kategorie!). Der Körper wird dabei keine Unmengen von Toxinen los, dennoch wird das Verdauungssystem entlastet und Energie zurückgewonnen.

Kräftiger entgiftend wirkt das Obst- und Gemüsefasten. Dabei isst man für 4 Wochen ausschließlich Gemüse, Obst und Salat in jeder Zubereitungsart: Also roh, gedünstet, gebraten, gebacken. D.h. eine vegane Ernährung, zusätzlich Verzicht auf Getreide.

Ebenfalls wirksam ist das Basenfasten. Es ist dem Gemüsefasten ähnlich, aber der Schwerpunkt liegt auf Entsäuerung des Körpers und wird begleitet durch basische Bäder. Hier empfehle ich, ein Buch hinzuzuziehen mit basischen Rezepten. 

Idealerweise sollte die Fastenphase von einem tägliche Spaziergang an frischer Luft, ausreichend Schlaf und genügend Zeit für sich selbst begleitet sein.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger

Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.

Quinoa Bratlinge

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Hallo meine Lieben,

passend zum Gesundheitstipp zu Quinoa liefere ich euch ein Rezept dazu. Quinoa Bratlinge sind gesund, lecker, leicht verdaulich und mit einem Salat eine vollwertige Mahlzeit.

Quinoa Bratlinge

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Quinoa
  • 380 ml Wasser
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • ½ Bund Korianderblätter
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe gerieben
  • 2 Eier (für Veganer: 4 Esslöffel Kichererbsensud/Aquafaba)
  • 2 Esslöffel Maisstärke
  • Salz, Pfeffer, 1 Msp. Cayennepfeffer

Zubereitung:

Quinoa gründlich in einem feinmaschigen Sieb unter heißem Wasser abspülen. Das Wasser aufkochen, 1 knappen TL Meer- oder Himalayasalz zugeben und Quinoa einrühren. Mit geschlossenem Deckel 8 Minuten kochen lassen. Dann den Topf von der Herdplatte ziehen, Deckel ein wenig öffnen, so dass Dampf entweichen kann, aber nicht ganz entfernen. Quinoa noch 15 bis 20 Minuten quellen lassen.

In der Zeit Zwiebel in Würfel schneiden, Knoblauchzehe reiben und Kräuter kleinschneiden. Alle Zutaten und Gewürze zur Quinoa hinzufügen und zu einer glatten Masse rühren.

In einer Pfanne Öl erhitzen, jeweils 4 Häufchen aus dem Teig hineinsetzen und bei mittlerer Hitze die Bratlinge für 3-4 Minuten pro Seite ausbacken. Mit einem Klecks Skyr anrichten. Ich serviere dazu einen Guacamolesalat aus Tomaten, Avocado, Korianderblättern mit einem Dressing aus Olivenöl, Zitrone und Salz.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Entlastungskur nach den Feiertagen

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Hallo meine Lieben,

nach dem üppigen Festtagsessen und vielleicht auch mehr Alkoholgenuss, ist es sinnvoll, den Körper zu entlasten und wieder auf „Normalbetrieb“ umzustellen, was das Essen und den Stoffwechsel angeht. Dafür ist diese Entlastungskur gedacht. Es ist eine Fastenkur, es darf in der Zeit gegessen werden, jedoch sollte sie auf die Dinge verzichten, die in der Advents- und Weihnachtszeit zu viel konsumiert wurden: Alkohol, Zucker und Fett. Führen sie diese Kur für vier Wochen durch. Essen sie während dieser Kur gesunde, reinigende Lebensmittel. Starten sie mit einem Glas Zitronen- oder Ingwerwasser vor dem Frühstück, um den Stoffwechsel anzukurbeln, viel frisches Gemüse, Obst und Salat, Vollkornprodukte und wenig Fleisch. Trinken sie 2 bis 2 ½ Liter Wasser oder Kräutertees über den Tag verteilt. Machen sie täglich einen halbstündigen Spaziergang mit zügigem Gehen und zweimal pro Woche ein Meersalzbad. Sie werden sich danach wieder fitter und energiegeladener fühlen.

Körpereigene Regeneration 

So, wie Sie in regelmäßigen Abständen Ihr Zuhause säubern und aufräumen, können Sie auch Ihren eigenen Körper bewusst bei seinen Reinigungsaufgaben unterstützen. Viele Fastenkuren beruhen auf diesem Prinzip. Von uns meist völlig unbemerkt, arbeitet unser Organismus natürlich auch ganz allein und unermüdlich an seiner notwendigen Balance. Dafür besitzt er wesentliche Entgiftungsorgane, wie die Leber, die Nieren, die Galle, den Darm und die Haut. Erst ihr eng vernetztes, komplexes Zusammenspiel stellt das gesunde Gleichgewicht des Organismus sicher. Je leichter Sie es diesen körpereigenen, unterstützenden Funktionen machen, desto größer sind die Effekte für Ihre Gesundheit.

Schüssler-Salze

  • Nr. 6: Kalium sulfuricum D6: Das Salz für Entschlackung
  • Nr. 10: Natrium sulfuricum D6: Das Salz für innere (Organ)Reinigung 
  • Nr. 12: Calcium sulfuricum D12: Das Salz für Zell- und Gelenkreinigung

Ich empfehle die indische Einnahmemethode (in Indien sind Schüsslersalze fester Bestandteil der Medizin!). Dazu 3 x täglich von jedem Salz 2 Tabletten in eine Tasse heißes Wasser geben. Mit einem Plastiklöffel umrühren, eine Minute stehen lassen (dabei setzt sich der Milchzucker unten ab) und dann schluckweise trinken. Den Bodensatz nicht mittrinken, wenn sie laktoseintolerant sind.

Gesunde & reinigende Lebensmittel und Bewegung

Im Unterschied zu einer Fastenkur brauchen Sie bei dieser Kur nicht auf das Essen zu verzichten. Aber gesund und reinigend sollten die Lebensmittel sein: Frisches Obst, Salate und Gemüse entlasten den Körper und stehen im Mittelpunkt der Kur. Neben einer leichten, ballaststoffreichen Ernährung gehört eine hohe Flüssigkeitsaufnahme dazu. Trinken Sie am besten Mineralwasser, Smoothies und Tees. Darüber hinaus fördern Bewegung an der frischen Luft, Saunagänge, Massagen, Peelings, Yoga oder Pilates die Effekte der Ernährung. Worauf Sie während der Kur verzichten sollten, sind Genussmittel wie Alkohol und Zigaretten, Kaffee und Zucker sowie fettreiche, übersäuernde Nahrungsmittel wie Fleisch, Käse, Süßigkeiten, Milchprodukte, Weizen, Hefe oder Weißmehl.

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Mechthild Wenzelburger

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Tannen-Oxymel für das Immunsystem

Hallo meine Lieben,

das Tannen-Oxymel ist leicht herzustellen und hält im Kühlschrank etwa 4 Monate. Der sogenannte Sauerhonig, heute Oxymel genannt, war schon in der Antike als Heilmittel bekannt. Der Honig liefert antibakterielle und entzündungshemmende Inhaltsstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. Der Essig fügt Spurenelemente und Antioxidantien hinzu. Gemeinsam wirken sie entgiftend, immunstärkend, verdauungsfördernd und fiebersenkend. Tannennadeln wirken ebenfalls entzündungshemmend, desinfizierend und schleimlösend bei Erkältungen.

Zutaten:

  • 2 Esslöffel kleingeschnittene Tannennadeln von den Triebspitzen abgeschnitten
  • 8 Esslöffel Honig
  • 2 Esslöffel Obstessig
  • 2 Esslöffel abgekochtes Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und mixen, bis die Nadeln zerkleinert, aber noch sichtbar sind. Die Mischung in ein verschließbares Glas geben und 3 Tage durchziehen lassen. Dann durch ein feinmaschiges Sieb in ein ausgekochtes verschließbares Glas oder eine Weithalsflasche geben.

Als Kur für das Immunsystem 3 x tgl. 1 Teelöffel in warmem (nicht heißem!) Wasser oder Tee einnehmen. Bei Husten 3 x tgl. 1 Teelöffel Oxymel pur einnehmen.

Als Entgiftungskur eine größere Menge herstellen und 3 Esslöffel Oxymel in ¾ Liter Mineralwasser aufgelöst über den Tag verteilt trinken über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen.

Hinweis: Oxymel ist für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet!

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Wetterfühligkeit

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Hallo meine Lieben,

im Frühjahr und im Herbst können Temperatur- und Witterungsschwankungen bei manchen Menschen Symptome wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Kreislaufprobleme, Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Gelenkschmerzen verursachen. Auch die Stimmung kann labil sein. Schon Goethe schrieb: „So arbeite ich bei hohem Barometerstand leichter als bei tiefem; da ich nun dieses weiß, so suche ich bei tiefem Barometerstand durch größere Anstrengungen die nachteiligen Einwirkungen aufzuheben, und es gelingt mir.“ Tatsächlich hilft ein halbstündiger Spaziergang täglich bei jedem Wetter, um das vegetative Nervensystem flexibler für Temperaturveränderungen zu machen.

Etwa die Hälfte der Deutschen bezeichnet sich selbst als wetterfühlig. Medizinisch sind diese Symptome harmlos, für die Betroffenen sind sie jedoch unangenehm. 

Es gibt jedoch ein paar Dinge, die man selbst für sich tun kann, um die Beschwerden abzumildern:

  • Neben dem täglichen Spaziergang sind Kneippanwendungen wie Wechselduschen, Wassertreten und kalte Armgüsse hilfreich sowie Saunabesuche
  • Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Frischkost und ausreichend Schlaf stabilisieren den Körper
  • Außerdem kann man sich mit 2 Tassen Melissentee täglich helfen oder dem Schüsslersalz Nr. 2: 3 x tgl. 1 Tablette lutschen, vor allem bei Kreislaufproblemen und Schwindel
  • Auch Vollbäder mit ätherischem Melissenöl oder Lavendelöl wirkt wohltuend

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Erfrischendes Himbeer-Kräuter Aromawasser

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Aromawasser oder „infused“ Wasser ist „in“. Das Wasser gesund ist und wir davon mindestens zwei Liter täglich benötigen, ist allen bekannt. Doch Wasser trinken muss nicht langweilig sein. Als Tee oder als Aromawasser können wir Geschmack und Vitalstoffe hinzufügen und im Falle von Aromawasser ohne Vitaminverlust durch Erhitzen.

Rezept_Aromawasser

Dabei wird meist Obst oder Gemüse mit Kräutern kombiniert. Der Geschmack ist nicht so intensiv wie beim Tee, aber es entfaltet sich ein schönes Aroma.

Zutaten:

  • 1 Liter Wasser
  • 150 g Himbeeren
  • 1 Stängel Minze
  • 2 Rispen Lavendelblüten

Zubereitung:

Das Wasser in einen Glaskrug geben, die Beeren und Kräuter dazu fügen, verschließen und im Kühlschrank für mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) ziehen lassen.

Am nächsten Tag über den Tag verteilt trinken, dazwischen wieder kühl stellen. Es kann auch Wasser nachgefüllt werden, der Geschmack wird dann weniger intensiv.

Echt lecker!

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Katie Elzer-Peters: Regrow – neue Ernte aus Gemüseresten

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Hallo meine Lieben,

Katie Elzer-Peters: Regrow – neue Ernte aus Gemüseresten

nach dem Motto „Zero Waste: Ernten und wieder wachsen lassen“ zeigt Katie Elzer-Peters auf, wie man selbst geerntetes oder gekauftes Gemüse vermehren und daraus wieder neuen Salat, Gemüse und Obst ziehen kann. Das Buch „Regrow“ ist ein wunderbares Beispiel für Nachhaltigkeit du auch für Nichtgartenbesitzer im Blumentopf auf dem Balkon oder Fensterbrett umsetzbar.

Die Autorin hat einen Masterabschluss  in Gartenbau und Parkgestaltung, ihr Wissen ist fundiert. Der erste Teil des Buches liefert die notwendige Theorie zu den Wachstumszyklen von essbaren Pflanzen, und wie man sie aus Gemüseresten, Wurzelenden, Samen und Sprossen neu wachsen lässt. Das Buch ist gegliedert in folgende Kapitel:

  • Regrow: Pflanzen aus Abfällen nachwachsen lassen und Abfall vermeiden
  • Regrow im Küchengarten – Einführung on Theorie und Praxis
  • Regrow von Wurzeln und unterirdischen Sprossen
  • Regrow von nachwachsenden und modifizierten Sprossen
  • Kultivierung von Samen in Erde und Wasser
  • Regrow von Pflanzen und Sprossen im Wasser

Dem folgen Schritt für Schritt Anleitungen zum Kultivieren und vermehren von mehr als 25 Gemüse-, Obst- und Salatsorten mit Fotos, so dass sie auch für Neulinge auf dem Gebiet gut nachvollziehbar sind. Die Fotos machen Lust auf Ausprobieren!

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Gesundheitstipp: Appetitlosigkeit

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mehr Menschen haben mit dem Gegenteil zu kämpfen, aber Appetitlosigkeit ist genauso ein Kampf wie zu viel Appetit. Appetitlosigkeit kann zur Unterversorgung des Körpers mit Nährstoffen führen. Ursachen dafür können vielfältig sein. Eine kurzfristige Appetitlosigkeit durch eine akute Magen-Darmverstimmung ist harmlos und verschwindet nach wenigen Tagen von selbst.

Ursachen

Einer länger anhaltenden Appetitlosigkeit sollte immer auf den Grund gegangen werden. Eine chronische Magen- oder Darmerkrankung kann dahinterstecken, eine Stoffwechselstörung, eine Schilddrüsenunterfunktion, Nebenwirkung von Medikamenten oder psychische Ursachen, die „den Appetit auf das Leben“ hemmen.

Abhilfe gegen Appetitlosigkeit

Zur Anregung des Appetits (nach der Ursachenfindung!) eignen sich hervorragend Bitterstoffe. Sie regen die Produktion der Verdauungssäfte an, vor allem die der Galle und der Bauchspeicheldrüse. Dadurch wird wieder Appetit ans Hungerzentrum im Gehirn gemeldet.

Insbesondere sind Bitterstoffe geeignet, bei mangelndem Appetit die Magensaftproduktion zu steigern und den Appetit auf ein gesundes Maß zu regulieren. In pflanzlichen Magenmitteln sind Bitterstoffe enthalten, beispielsweise aus der Wurzel des Gelben Enzians oder der Bitterorangenschale. Hiervon können gerade auch ältere Menschen profitieren, aber (in kleineren Dosierungen) auch Kinder oder Menschen, die zunehmen müssen, denen dies aber aufgrund von Krankheit und/oder fehlendem Appetit schwerfällt.

Eines der besten Mittel ist der Schwedenbitter eine Mischung aus Bitterpflanzen, die in Wasser oder Tee vor dem Essen eingenommen werden. Eine mildere Form sind die Amara-Tropfen der Firma Weleda oder die Digesto Tropfen von Hevert (die zur Appetitanregung vor dem Essen genommen werden.

Auch Wermuttee, Enziantee oder etwas schwacher Schafgarbentee sind geeignet, ebenfalls vor dem Essen getrunken. Auch Bitterkräuter im Essen wie Oregano, Majoran und Liebstöckl können helfen.

Wer eine Abneigung gegen Bitterstoffe hat, kann es mit einigen Schlucken Ingwertee (nur ½ Tasse) vor dem Essen versuchen, vor allem, wenn die Appetitlosigkeit von Übelkeit begleitet wird.

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Mechthild Wenzelburger

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Anti-Mücken-Nebel

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Hallo meine Lieben,

Stechmücken können zu echten Plagegeistern werden. Die meisten Insekten sind geruchsempfindlich. Wir können sie mit einem Anti-Mücken-Nebel aus dem Schlafzimmer verbannen.

Anti-Mücken-Nebel

Dafür benötigt ihr einen Ultraschallvernebler, Wasser und ätherische Öle. Die Vernebler bekommt man im Internet schon ab 15 €. Ihr gebt je nach Vernebler 150-300 ml Wasser und 4-8 Tropfen ätherisches Öl hinzu.

Es eignen sich folgende Öle, von denen ihr zwei bis drei mischen könnt:

  • Lavendel (wirkt außerdem auch schlaffördernd)
  • Bergamotte
  • Zitronengras
  • Basilikum

Den Vernebler am besten auf den Nachttisch stellen, dann meiden Mücken eure Umgebung. Neben der Insektenabwehr erhöht der Vernebler auch die Luftfeuchtigkeit, was sich positiv auf die Atemwege auswirkt. Ihr schlagt sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe! 😊

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Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Kräuterkissen

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Hallo meine Lieben,

Kräuterkissen werden oft auf Weihnachtsmärkten verkauft. Aber warum so lange warten? Sie lassen sich auch ohne große Nähkünste preisgünstig selbst herstellen, und man kann sich individuelle Kräutermischungen zusammenstellen. Je nach Kräutern wirken sie aufmunternd, entspannend, harmonisierend, schlaffördernd …

Es ist eine sehr angenehme Anwendungsart von Kräutern, auch für Kinder, die Kräuter in Teeform oft nicht mögen. Für die Kissenfüllung eignen sich getrocknete Kräuter aus dem Garten, selbst gesammelte Wildkräuter oder lose Tees aus der Drogerie oder dem Kräuterladen. Sie sollten zerkleinert werden und können mit Dinkelspelz gemischt werden, um ein stabileres Kissengefühl zu haben.

Das Kissen kann in beliebiger Form und Größe aus natürlichen Stoff-Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide genäht werden und natürlich aus Stoffresten. Um sie wiederverwendbar zu machen, näht man einfach kleine Säckchen, die man mit einer Baumwollkordel zubindet oder man näht an eine Kante einen Klettverschluss.

Hier sind einige Vorschläge für Kräuterfüllungen und ihre Wirkung:

  • Bei Kopfschmerzen und geistiger Überanstrengung: Lavendel, Melisse, Honigklee, eine kleine Menge Baldrian, Dinkelspelz
  • Schlaffördernd: Hopfenblüten, Lavendel, Baldrian, Zitronenverbene, Zirbenholzspäne
  • Bei Erkältung: Pfefferminze, Thymian, Rosmarin, Kamille, Dinkelspelz
  • Stimmungsaufhellend: Orangenblüten, Rosenblüten, Jasminblüten, Dinkelspelz
  • Krampflösend: Schafgarbe, Schlüsselblume, Kamille, Veilchenwurzel
  • Konzentrationsfördernd: Orangenschalen, Zitronenschalen, Basilikum, Zitronenmelisse
  • Anregend: Gierschblätter und -blüten

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Lavendeltinktur

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Hallo meine Lieben,

Rezept_Lavendeltinktur

meine Lieblingspflanze blüht wieder, und ich werde nicht müde, sie in allerlei Rezepten einzusetzen. Nun ist es Zeit, die Blüten für eine Tinktur anzusetzen, denn neben der Anwendungen in der Kosmetik ist Lavendel auch ein vielseitiges Heilmittel.

Er wirkt beruhigend, entzündungshemmend, antibakteriell und entkrampfend. Ich setze die Tinktur zwischen Mitte Juni und Ende Juli an und stelle daraus 2 Fläschchen Tinktur her.

Zutaten:

  • Eine Handvoll Lavendelblüten
  • Kornschnaps oder Wodka
  • 1 Schraubglas
  • 2 50 ml Pipettenfläschchen oder eine 100 ml Tropfflasche

Zubereitung:

Die Lavendelblüten bei Sonne um die Mittagszeit ernten, kleinschneiden und in ein Schraubglas füllen. Mit so viel Kornschnaps oder Wodka auffüllen, dass die Blüten bedeckt sind.

Bei Raumtemperatur vier Wochen an einem dunklen Ort stehen lassen. Gelegentlich schütteln. Dann absieben, durch ein Kaffee- oder Teefilter gründlich filtern und in dunkle Fläschchen abfüllen.

Dosierung:

Zur Beruhigung der Nerven, bei Angstzuständen oder depressiven Verstimmungen und bei Kopfschmerzen 3 x tgl. 10-15 Tropfen einnehmen. Bei Verdauungsstörungen 3 x tgl. 10 Tropfen in Tee oder warmem Wasser einnehmen.

Bei Schlafstörungen eine Stunde vor dem Schlafengehen 30 Tropfen in etwas Wasser einnehmen.

Äußerlich lässt sich die Tinktur bei Gelenkschmerzen, Insektenstichen und Hautunreinheiten anwenden.

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Rucolapesto

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Hallo meine Lieben,

der Rucola überwuchert mein Hochbeet, deshalb muss ein guter Teil davon verarbeitet werden. Ideal ist ein Pesto. Für das Rucolapesto verarbeite ich noch Reste von Walnüssen, aber man kann auch Haselnüsse, Mandeln oder Pinienkerne nehmen. Das Pesto passt zu Nudeln, Gemüse und eignet sich toll als Brotaufstrich. Ich lege den Rucola vor dem Schneiden für eine ¼ Stunde in lauwarmes Wasser, um die Bitterstoffe etwas zu mildern.

Rezept_Ruculapesto

Zutaten:

  • 3 Hände voll Rucolablätter
  • 100 g Parmesan (frisch)
  • 80 g Walnüsse
  • 200 – 250 ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer ¼ Zitrone
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Walnüsse grob zerkleinern und in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Dann mit den anderen Zutaten, außer Öl, in eine Küchenmaschine geben und fein pürieren. So viel Öl dazugeben, dass eine glatte Paste entsteht. In Schraubgläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Ich mag dieses Pesto als Aufstrich auf mein Roggensauerteigbrot am liebsten. Ein paar Tomatenscheiben darauf und alles ist gut.

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Johannisbeer-Antiallergikum

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Hallo meine Lieben,

Rezept_Johannisbeer-Antiall

das Johannisbeer-Antiallergikum ist eine sanfte nebenwirkungsfreie Alternative zu cortisonhaltigen Anitallergika.

Es ist ein Gemmotherapeutikum. Die Gemmotherapie wurde in den 50er Jahren vom belgischen Arzt Dr. Pol Henry ins Leben gerufen. Hier handelt es sich um Glyzerinauszüge aus Pflanzenknospen, die konzentriertere Pflanzen-Wirkstoffe enthalten als die reife Frucht.

Die schwarze Johannisbeere wird aufgrund ihrer antiallergisches Wirkung auch als „pflanzliches Cortison“ bezeichnet. Dabei wird es lokal angewandt, also als Spray direkt auf die Schleimhäute.

Zutaten:

  • 5 Knospen schwarze Johannisbeere und 2 Knospen rote Johannisbeere
  • 50 ml destilliertes Wasser
  • 50 ml Alkohol (mindestens 50%)
  • 50 g Glycerin

Zubereitung:

Knospen kleinschneiden und mit allen Zutaten in ein Schraubglas füllen und gut durchmischen. Das Glas 28 Tage lang bei Zimmertemperatur stehen lassen und einmal täglich leicht schütteln. Danach die Pflanzenteile absieben und die Flüssigkeit in dunkle Glasfläschchen abfüllen. Zur Anwendung einen Sprühaufsatz aufschrauben. Bei Bedarf bis zu viermal täglich einen Sprühstoß in die Nase oder den Rachen sprühen.

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Gesundheitstipp: Warzen

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Hallo meine Lieben,

mit dem Sommer und dem Besuch von Schwimmbädern haben Warzenviren Hochsaison. Besonders Kinder sind davon betroffen. Die Schulmedizin kennt außer Vereisung und Salicylsäure keine wirksamen Mittel dagegen. Vor allem die an den Fußsohlen auftretenden Dornwarzen sind oft sehr hartnäckig. Warzen werden durch sogenannte Humane Papillomviren (HP-Viren, HPV) verursacht. Es gibt über 100 Typen dieser Viren. Am häufigsten kommen sie an den Händen, Füßen und im Gesicht vor.

Der beste Schutz ist ein gesundes Immunsystem. Sollten Warzen auftreten, gibt es hilfreiche Mittel aus der Natur. Ein wenig Geduld braucht man allerdings, bis sie sich wieder verabschieden. Grundsätzlich sollten Warzen innerlich und äußerlich bekämpft werden.

Innerlich sollte auf jeden Fall Zink genommen werden und Grapefruitkernextrakt, ein antiviraler Wirkstoff. Für Kinder gibt man ihn in flüssiger Form, z.B. Citricidal, am besten in Orangensaft, da das Mittel bitter ist. Kinder von 3 bis 7 Jahren bekommen 3 x tgl. 3 Tropfen in Saft, bis 12 Jahren 3 x tgl. 5, ab 12 Jahren 3 x tgl. 8 Tropfen. Außerdem das Schüsslersalz Kalium chloratum D6: 3 x tgl. 1 Tablette lutschen sowie Thuja D30: 2 x pro Woche 3 Globuli für Kinder, 4 Globuli für Erwachsene.

Äußerlich hilft frischer Schöllkrautsaft, 2 x tgl. auftupfen sowie Teebaumöl. Bei hartnäckigen Warzen und Dornwarzen wird die Warze vor dem Schafengehen mit Weleda Solezahncreme betupft (ihr lest richtig!). Kurz antrocknen lassen, ein Pflaster darauf kleben und über Nacht einwirken lassen. Die Sole trocknet die Warze aus. Das muss über drei bis vier Wochen angewandt werden, bis die Warze ausgetrocknet ist.

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Munter-Smoothie

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Hallo meine Lieben,

Smoothies sind eine geniale, leicht verdauliche, nährstoffreiche Mahlzeit oder Zwischenmahlzeit, ein echtes Superfood. Für den Muntersmootie kombiniere ich Obst und Kräuter mit Babyspinat, um den Mineralstoffhaushalt, vor allem Eisen (nicht aus dem Spinat, sondern aus den Brennnesseln und dem Apfel) aufzufüllen. Dieser Smoothie wirkt blutreinigend und aufmunternd.

Munter-Smoothie

Zutaten:

  • 1 Apfel
  • 1 Handvoll Bio-Babyspinatblätter
  • 2 Stängel junge Brennnesselblätter (mit Handschuhen ernten)
  • 1 Handvoll Gänseblümchenblüten
  • 1 Teelöffel Gerstengraspulver
  • 1 Teelöffel Saft einer Biozitrone
  • Wasser nach Belieben

Zubereitung:

Apfel klein schneiden und mit allen anderen Zutaten in den Mixer geben, der mindestens 30.000 Umdrehungen pro Minute leisten kann, damit das Chlorophyll aus den Grünpflanzen für den Körper verwertbar wird und pürieren. Schluckweise (nicht zu schnell) trinken.

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Gesundheitstipp: Die Wegwarte – Heilpflanze des Jahres 2020

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Hallo meine Lieben,

die Wegwarte, botanischer Name Cichorium intybus, ist eine der häufigsten Wildkräutern in Deutschland und gehört zur Gattung der Korbblütler. Sie hat blaue Blüten, wächst an Weg- und Feldrändern und blüht von Juni bis Oktober. Sie braucht einen sonnigen Standort und kommt mit wenig Wasser aus.

Vor allem die Wurzel der Pflanze wird als Heilmittel verwendet. Sie wird bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die Wurzel wurde ab dem 18. Jahrhundert als Kaffeeersatzpflanze, sogenannter Zichorienkaffee angebaut. Dafür wurden die Wurzeln geerntet und getrocknet. Dann wurden die getrockneten Wurzeln zerkleinert und in einer Pfanne bei kleiner Temperatur ohne Fett langsam geröstet. Nach dem Abkühlen wurden die Wurzelteile gemahlen und konnten als Kaffee aufgebrüht werden. Auch heute kann man den Ersatzkaffee leicht selbst herstellen. Übrigens kommt der Name „Muckefuck“ aus dem Französischen: Mocca faux (= falscher Kaffee).

Die Blätter wurden bereits im Mittelalter bei Leberbeschwerden, Darmträgheit und Gelbsucht verwendet. Man aß sie roh oder brühte einen Tee daraus auf. Das Wegwartenwasser war damals ein bekanntes Lebermittel.

Die Blüten wurden in Rosenwasser eingelegt und gegen Kopfschmerzen als Auflagen auf die Stirn angewandt.

Die Heilwirkung der Wegwarte beruht vor allem auf ihren Bitterstoffen Lactucin und Lactucopicrin, sowie Gerbstoffen, Inulin, Schleimstoffen und Flavonoiden, die entzündungshemmend, verdauungsfördernd, schmerzlindernd, cholesterinsenkend und appetitanregend wirken und die Fähigkeit besitzen, Schwermetalle zu binden. Meist wird sie in Kombination mit anderen Bitterpflanzen verabreicht, vor allem die Wurzel und als Tinktur oder Tee.

Wurzeln wurden schon immer magische Kräfte nachgesagt. Für die Wegwarte gibt es folgende Mythen: Eine am Tag vor Peter und Paul (29. Juni) um Mittag ausgegrabene Wurzel soll vor Gefangennahme und Gefangenschaft schützen. Eine auf nüchternen Magen verzehrte Wurzel soll dem Manne ungeahnte Kräfte verleihen. Grabe man am Jakobustag (25. Juli) eine weiße Wegwarte mit einem Geldstück ausgrabe, könne man sich unsichtbar machen.

Nach Hildegard von Bingen hilft der frische Saft der Wegwarte bei ausfallenden Augenbrauen und Wimpern. Man nehme ein Stück vom Stengel mit Blatt- und Blütenansatz, zerkaue es zwischen den Zähnen und streiche den Saft auf Brauen und Wimpern.

Maria Treben verwendet Wegwartentee zur Blutreinigung im Frühjahr.

Wir kennen Endivie, den Chicoree und Radicchio als Unterarten der Zichorie als Salat. Die Wegwarte ist in der Regel gut verträglich. Bei Allergien gegen Korbblütler können jedoch allergische Hautreaktionen auftreten.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

Mechthild Wenzelburger


Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


 

Gänseblümchen-Bodylotion für den Sommer

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Hallo meine Lieben,

das Gänseblümchen hat tolle Eigenschaften für die Haut. Es wirkt entzündungshemmend, wundheilend und hautberuhigend. Für die Sommerhaut ist die Gänseblümchen-Lotion deshalb besonders gut geeignet, zumal sie der Haut auch Vitamin A, E, C und Flavonoide spendet. Dafür stellen wir zunächst einen Öl-Auszug her. Einen Teil davon benötigt ihr für die Lotion, der Rest kommt in die Hausapotheke als Mittel für Schürfwunden, Pigmentflecken und Pickel.

Rezept_Gaensebluemchen

Gänseblümchenöl

Zutaten und Zubereitung:

1 Handvoll Gänseblümchen in ein verschließbares Glas geben und mit Mandelöl, Sonnenblumenöl oder Jojobaöl auffüllen bis alle Blüten bedeckt sind. An einen dunklen warmen Ort stellen für eine Woche. Einmal täglich schütteln. Am 6. Tag abseihen und in eine dunkle Flasche oder Glas abfüllen.

Gänseblümchen Bodylotion

Zutaten:

  • 75 ml Rosenwasser (aus dem türkischen Supermarkt) oder Gänseblümchentee
  • 100 ml Gänseblümchenöl
  • 12 g Bienenwachs
  • 4 Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl (ich nehme gerne Rosengeranie)

Zubereitung:

Alle Arbeitsmaterialien mit kochendem Wasser ausspülen. Das Gänseblümchenöl in ein feuerfestes Gefäß geben, Wachs hinzufügen und beides im Wasserbad erwärmen, bis das Wachs geschmolzen ist. Dann aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen bis es lauwarm ist. Das ätherische öl unterrühren.

In einem anderen Gefäß das Rosenwasser leicht erwärmen. Es sollte etwa dieselbe Temperatur haben wie das Wachs-Öl. Das Rosenwasser in einen Mixer geben, einschalten und die Ölmischung langsam dazugeben und untermixen.

Die Lotion in ein Schraubglas abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält dort etwa drei Wochen.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Anthony William: Medical Food – warum Obst und Gemüse als Heilmittel potenter sind als jedes Medikament

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Hallo meine Lieben,

der mediale Heiler Anthony William wurde durch sein Buch „Mediale Medizin“ bekannt. In „Medical Food“ geht er auf die Heilwirkung von Lebensmitteln ein. Ich möchte zunächst aus dem Vorwort von Dr. Christiane Northrup zitieren: „Ich habe Anthony William bei einer Veranstaltung des Hay House Verlags kennengelernt. Dieser unprätentiöse Heiler, der mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, hat mein Leben verändert – auch meine Ernährung sowie meine Einstellung dazu und zum Leben auf Mutter Erde überhaupt.“

Anthony William: Medical Food – warum Obst und Gemüse als Heilmittel potenter sind als jedes Medikament

Er stellt manches Ernährungsprinzip auf den Kopf, und der Erfolg gibt ihm recht. Ich habe mich nach der Lektüre des Buches ebenfalls von der Vorstellung verabschiedet, dass man abends kein Obst mehr essen soll und manch Neues gelernt, obwohl ich mich schon jahrzehntelang mit Ernährung beschäftige.

William bezieht sein Wissen aus der geistigen Welt, dabei ist er weder abgehoben noch weltfremd. Selbst Profisportler lassen sich von ihm beraten. Seine Erklärungen sind logisch und nachvollziehbar. Schon Hippokrates sagte: „Eure Nahrung sei eure Medizin und eure Medizin sei eure Nahrung.“ Diese Weisheit macht William nun ganz konkret.

Er teilt die Nahrungsmittel in „die heiligen Vier“ ein:

  • Obst
  • Gemüse
  • Kräuter/Gewürze
  • Wildpflanzen/Honig

In diesen Kategorien stellt er eine Vielzahl an Sorten vor, deren medizinische Wirkung er ausführlich beschreibt sowie die Art der Anwendung. Dabei geht er nicht nur auf die körperlichen Wirkungen, sondern auch auf seelische Befindlichkeiten ein. Zusätzlich gibt es Rezepte zu den vorgestellten Lebensmitteln. Er entmystifiziert einige Irrglauben in Bezug auf manche Lebensmittel, die gar nicht so „böse“ sind, wie sie oft dargestellt werden, nennt aber auch welche, die man tatsächlich weglassen soll. Mit Hilfe dieses Buches lernt der Leser/Leserin, instinktiv richtig zu essen und wieder auf den Körper zu hören. Für viele ist das sicher ein Prozess, aber einer, der sich lohnt.

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Eure Mechthild

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Frauentee für die Wechseljahre

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Hallo meine Lieben,

schon Sebastian Kneipp sagte: „Schafgarbe im Leib, tut wohl jedem Weib.“ Die Natur bietet wundervolle Heilpflanzen, die Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen auf sanfte Weise ausgleichen können. Die Wechseljahre sind keine Krankheit und verlaufen bei gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf und einem ausgeglichenen Gemüt sanft. Wer nicht in seiner Mitte ist, kann Hormonturbulenzen erleben, mit den daraus resultierenden Beschwerden. Bevor man zu künstlichen Hormonen greift, lohnt es sich, Hilfe aus der Natur zu holen. Dieser Frauentee bringt die Hormone ins Gleichgewicht – nicht über Nacht – aber bei konsequenter Anwendung spürt man die Wirkung nach 2 bis 3 Wochen. Das Rezept bezieht sich auf getrocknete Kräuter.

Frauentee für die Wechseljahre

Zutaten:

  • 20 g Schafgarbenkraut und -blüten
  • 20 g Melissenblätter
  • 10 g Frauenmantelkraut
  • 20 g Johanniskraut
  • 10 g Salbeiblätter

Zubereitung:

Die Kräuter mischen oder in der Apotheke mischen lassen oder bestellen (Mein Favorit ist das Kräuterhaus Klocke in Essen – ich habe keinen Vertrag mit ihnen).

1 Teelöffel der Kräutermischung mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abgießen und schluckweise trinken.

Kurmäßig zwei Tassen täglich trinken. Nach 6 Wochen eine 10-tägige Pause einlegen, dann kann die Kur erneut durchgeführt werden.

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Gesundheitstipp: Gesundheit beginnt im Kopf

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Hallo meine Lieben,

gerade jetzt, wo viele Menschen in Angst vor Coronaviren leben und allerlei Schutzmaßnahmen ergreifen (die ich an der Stelle nicht bewerten möchte), möchte ich darauf hinweisen, dass Gesundheit wie Krankheit im Kopf beginnen. Es ist nicht der Wind, das Virus oder das Bakterium.

Wenn diese alleine krank machen würden, müssten in einem Raum (z.B. ein Büro oder ein Klassenzimmer) in dem einer krank ist und via Tröpfcheninfektion seine Krankheitserreger im Raum verbreitet, alle anderen auch krank werden. Aber das ist nicht der Fall. Warum? Weil Viren sich Menschen mit schwachem Immunsystem aussuchen. Sie suchen einen Wirt, ein Opfer. Und sie wollen überleben. Das Immunsystem ist der Feind des Krankheitserregers, also sucht er sich einen schwachen Gegner.

Selbstverständlich können wir das Immunsystem durch Vitamine und Pflanzen auf der Körperebene stärken, doch wenn wir im Stress- oder Angstmodus sind, verbraucht das so viel Energie, dass die Vitamine alleine nicht für eine gesunde Abwehr genügen. Wenn wir ausgeglichen, in Balance sind, stimmt unsere Körperchemie und unser Immunsystem arbeitet optimal. Das heißt, dass neben einer gesunden Ernährung, Entspannung ein wichtiger Faktor für die Gesundheit ist. Tut Euch Gutes, lest gute Bücher, hört entspannte Musik, geht in die Natur und fahrt den gestressten Körper herunter, so dass er eine ausgeruhte Armee hat, die im Bedarfsfall erfolgreich kämpfen kann.

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Backhefe selbstgemacht

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Hallo meine Lieben,

nachdem dank Coronakrise Hefe ausverkauft ist, stelle ich euch ein Rezept vor, wie Ihr Backhefe ganz einfach selbst herstellen könnt. Sie macht nicht viel Arbeit, braucht nur etwas Zeit. Sie entsteht durch einen Gärungsprozess und ist dadurch besser verträglich als der klassische Hefewürfel und außerdem gesund für die Darmflora. Zwei Gründe, sie auch außerhalb von Krisenzeiten selbst anzusetzen! 😊

Rezept_Backhefe

Zutaten:

  • 700 ml lauwarmes Wasser
  • 40 g Rohrohrzucker
  • 2 Bio-Datteln, ungeschwefelt
  • Eine 1-Liter-Flasche oder Glas

Zubereitung:

Verwende Flasche oder ein Schraubglas mit 1 Liter Füllvermögen. Der Flaschenhals sollte so groß sein, so dass die Datteln hineinpassen und man sie auch wieder entfernen kann.

Fülle das Wasser in die Flasche, gebe den Zucker und die Datteln dazu, verschließe sie und schüttle sie kräftig durch. Lasse die Mischung bei Raumtemperatur 8 Tage lang stehen und schüttle sie 2 Mal pro Tag durch. Öffne den Deckel einmal täglich vorsichtig, um die Gase entweichen zu lassen.

Nach 8 Tagen kann das Hefewasser zum Backen verwendet werden.

Wenn das Hefewasser fertig ist, entferne die Datteln, und verwende es zum Backen von Hefegebäck. Behalte etwa 200 ml übrig, fülle das Glas oder die Flasche mit frischem lauwarmem Wasser auf 700 ml auf und füge 30 g Rohrohrzucker hinzu. Schüttle es gut durch und lasse es für 3 bis 4 Tage stehen, und du hast wieder gebrauchsfertige Backhefe. Es müssen keine Datteln mehr dazugegeben werden, nur beim ersten Ansatz. Die Gärung ist fertig, wenn das Wasser säuerlich riecht.

Für Hefegebäck das Hefewasser verwenden und den Teig etwas länger gehen lassen. Am besten über Nacht oder morgens den Teig zubereiten und nachmittags verarbeiten. Die Gehzeit dauert solange, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Je nach Anzahl der Hefebakterien im Hefewasser dauert es zwischen 2 und 4 Stunden.

Danach kann das Hefewasser im Kühlschrank gelagert werden und ist für 3 bis 4 Monate haltbar.

Hier ein paar meiner Rezepte, die Ihr mit der Backhefe ausprobieren könnt:

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Veganer Lowcarb-Brotaufstrich

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Hallo meine Lieben,

Kerne sind eine wunderbare proteinreiche Grundlage für gesunde vegane Brotaufstriche. Außerdem enthalten sie wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Mit Kräutern werden sie ein wohlschmeckendes, nährendes Superfood. Die Kräuter können durch beliebige andere Kräuter der Saison ausgetauscht werden, ebenso die Gewürze. Der Aufstrich kann auch mit Oliven, die mitpüriert werden und Paprikagewürz hergestellt werden oder mit Tomatenmark und Chili.

Rezept_Brotaufstrich

Zutaten:

  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL kleingeschnittene Basilikumblätter
  • 1 Prise Cayennepfeffer

Zubereitung:

Die Sonnenblumen- und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten, dann zur Seite stellen. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln, im Öl anbraten. Die Sonnenblumenkerne und das Wasser zugeben, 5 Minuten leicht köcheln lassen. Die anderen Zutaten zugeben, einmal aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen. In einem Mixer oder Zerkleinerer pürieren und sofort in ein Schraubglas füllen. Abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Der Aufstrich hält sich gekühlt eine Woche.

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Ätherischer Stimmungsaufheller „Joy in a bottle“

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Hallo meine Lieben,

wenn euch die aktuelle Situation oder schlechtes Wetter aufs Gemüt schlagen oder ihr einfach eine kleine Aufmunterung braucht, ist der Duft von ätherischem Neroliöl eine wunderbare Hilfe. Neroli wird aus Orangenblüten durch Wasserdampfdestillation hergestellt. Neben seiner antibakteriellen und antiviralen Wirkung wirkt es auf die Psyche ausgleichend, stimmungsaufhellend, angstlösend und beruhigend. Ein Grund, es in der Hausapotheke vorrätig zu haben. Auch Kindern hilft es vor Klassenarbeiten. Die beste Darreichungsform für unterwegs ist eine Roll-on Flasche, in eiern Hautöl-Zubereitung.

Rezept_Stimmungsaufheller

Zutaten:

  • 10 ml Roll-on Flasche:
  • 9 ml Jojoba- oder Mandelöl
  • 20 Tropfen ätherisches Neroliöl

Zubereitung:

Die Öle mischen und in eine Roll-on Flasche füllen. Das Öl wie ein Parfumöl auf die Pulsstellen am Handgelenk, hinter den Ohren und auf die Halsbeuge auftragen. Über das limbische System reagiert unser Körper auf Düfte mit entsprechenden Gefühlen. Die „Duftmedizin“ geht am Bewusstsein vorbei und wirkt direkt. So kann es uns tatsächlich besser gehen, wenn wir den Duft von Neroli einatmen.

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Bio Insektizid

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Hallo meine Lieben,

Schädlingsbefall an Zimmer- oder Gartenpflanzen sind ärgerlich, und die dafür käuflichen Schädlingsbekämpfungsmittel (Insektizide) sind giftig und auch für den Menschen nicht unbedenklich. Und es kann passieren, dass die Pflanze ebenfalls zugrunde geht. Dieses Bio Insektizid erstickt Schädlinge wie Blattläuse, Mehltau und Sternrußtau, ohne der Pflanze oder dem Menschen zu schaden. Es geht auch natürlich!

Bio Insektizid

Zutaten:

  • 1 Liter Wasser
  • ½ Teelöffel Natron
  • ½ Teelöffel geraspelte Kernseife
  • 3 Tropfen ätherisches Teebaumöl
  • 1 Teelöffel Speiseöl

Zubereitung:

Wasser in einem Topf erwärmen, aber keinesfalls kochen! Natron und Kernseife darin auflösen, abkühlen lassen, dann die Öle dazugeben. In eine Sprühflasche geben und vor dem Besprühen von befallenen Pflanzen gut durchschütteln.

Tipp: Die Pflanze gut einsprühen, 2 Stunden wirken lassen, dann die Pflanze draußen mit klarem Wasser aus einer Gießkanne gut abspülen, um die abgestorbenen Schädlinge zu entfernen. Den Vorgang täglich wiederholen, bis alle Schädlinge und deren Eier entfernt sind. In der Regel sind 2 bis 3 Anwendungen notwendig.

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Sonderbeitrag: Handdesinfektionsspray

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Hallo meine Lieben,

nachdem aufgrund des Coronavirus Desinfektionsmittel weitgehend vergriffen sind, stelle ich euch hier ein wirksames natürliches Handdesinfektionsspray vor, das vergleichbar effektiv ist, wie sein medizinisches Pendant aber weniger aggressiv für die Haut.

Rezept_Desinfektionsmittel

Ätherisches Lavendelöl und ätherisches Ravintsaraöl wirken nachweislich gegen Viren. Ich bin nicht für übertriebenen Einsatz von Desinfektionsmitteln, aber in einem gesunden Maß, ist der Einsatz sinnvoll.

Zutaten:

  • 40 ml Weizenkorn
  • 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl
  • 10 Tropfen ätherisches Ravintsaraöl
  • 6 Tropfen Glyzerin (wer mag, es verbindet die Substanzen besser und erspart das Schütteln. Von der Wirkung her ist es nicht nötig.)
  • 1 Sprühfläschchen mit 50 ml Fassungsvermögen

Zubereitung:

Diese ist ganz einfach. Alle Zutaten ins Fläschchen abfüllen und gründlich durchschütteln. Ich habe es hier ohne Glyzerin hergestellt und ausnahmsweise eine Plastiksprühflasche verwendet, da sie für die Handtasche besser geeignet ist als ein Glasfläschchen. Ich verwende es mehrfach, um Plastikmüll zu vermeiden.

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Dana Schwandt: Dein Neuanfang mit Ayurveda

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Hallo meine Lieben,

wer sich schon mit Ayurveda, der indischen Lehre vom gesunden Leben, beschäftigt hat, weiß, wie komplex diese Lehre ist und wie schwer sie konsequent im Alltag umsetzbar ist.

Dana Schwandt hat sich mit ihrem Buch „Dein Neuanfang mit Ayurveda – wie du deinen Stoffwechsel optimierst und dich wieder ins Gleichgewicht bringst“ der Herausforderung gestellt, Ayurveda für westliche Menschen alltagstauglich zu machen. Und das ist ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Um das im Untertitel genannte Ziel eines optimierten Stoffwechsels und inneren Gleichgewichts zu erreichen, genügen die wichtigsten Prinzipien, die sich sehr anschaulich und verständlich darstellt.

Dana Schwandt: Dein Neuanfang mit Ayurveda

Als berufstätige Mutter kennt sie einen arbeitsreichen Alltag und Zeitmangel. Und das macht ihr Buch so praxisnah und ermutigend, ohne lange Studien und langwierige Koch- und Gesundheitsprozesse das Leben zu „ayurvedisieren.“

Sie schreibt in der Ich-Form, was hier sympathisch ist, da sie aus ihrer eigenen Erfahrung erzählt, und sie gibt gut umsetzbare Tipps, wie man Ayurveda allmählich in sein Leben hineinfließen lassen kann, ohne eine radikale Umstellung vornehmen zu müssen, die ohnehin kaum jemand durchhält. Schnell lernt man seinen Ernährungstypen kennen und lernt, was man dabei beachten muss und wie man das mit anderen Ernährungstypen in der Familie unter einen Hut bringen kann. Einfache, kleine Maßnahmen und Übungen, die helfen, auch emotional in der Balance zu bleiben, samt Planungshilfen für ein sanftes Integrieren des Ayurveda in den bisherigen Tagesablauf machen das Buch zu einem ganzheitlichen Ratgeber für Ayurveda-Neulinge. Wer nach Lektüre dieses Buches konkrete Rezepte sucht, dem sei ihr Folgebuch „Easy Ayurveda – das Kochbuch“ ans Herz gelegt.

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Gesundheitstipp: Adaptogene

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Hallo meine Lieben,

Patienten suchen in der Naturheilkunde oft Hilfe gegen Stress. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass er an der Ursache verändert werden muss, also im Außen etwas ändern. Aber das geht nicht immer. Um durch stressige Zeiten gut durchzukommen, sollte nicht vorschnell zu Psychopharmaka gegriffen werden. Sie haben unangenehme Nebenwirkungen, und es kann schnell eine Abhängigkeit entstehen.

Die Pflanzenwelt bietet Hilfe, die sanft unterstützt. Man bezeichnet sie als Adaptagene. Sie helfen, den Körper widerstandsfähiger gegen Stress zu machen (wörtlich übersetzt: die Anpassungsfähigkeit gegenüber Stress zu steigern) und dadurch die negativen Auswirkungen von Stress zu minimieren.

Es sind natürliche, in bestimmten Pilzen und Pflanzen vorkommende Substanzen, die eine regulierende Wirkung auf den menschlichen Körper bzw. den Gemütszustand haben: Durch die Einnahme entsteht ein ausgleichender Effekt – unabhängig davon, in welcher Richtung die Abweichung besteht. Sind wir gestresst, wirken Adaptogene beruhigend; fühlen wir uns schlapp, wirken sie anrengend. Adaptogene können als Kapseln oder Tabletten (Extrakt), in Pulverform, als Pflanzentinktur oder Tee eingenommen werden.

Ich stelle hier ein paar dieser Adaptogene vor

1. Ginseng (Panax ginseng)

Die Ginsengwurzel ist eines der bekanntesten Naturheilmittel der Welt und findet seit über 5.000 Jahren in der asiatischen Medizin Anwendung. Neben seiner Stress-abbauenden Wirkung hat Ginseng einen positiven Effekt auf die sogenannten Wohlfühl- und Glückshormone. Die Adaptogene im Ginseng bewirken damit eine positive Stimmung, verbesserte Leistungsfähigkeit und einen erholsamen Schlaf.

2. Reishi-Pilz

Der Reishi-Pilz (oder Glänzender Lackporling) wird als Heilpilz verwendet. Neben seiner positiven Wirkung bei Schlafstörungen wirken die darin enthaltenen Adaptogene auch als Anti-Aging-Mittel, da sie Alterungsfaktoren wie Stress, freien Radikalen, Cortisol-Überschuss sowie Entzündungsprozessen entgegenwirken. Er ist auch ein hervorragendes Mittel für das Immunsystem.

3. Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Rosenwurz hat eine ähnliche Wirkung wie Ginseng und wird ebenfalls seit tausenden Jahren in der chinesischen und skandinavischen Medizin verwendet. Rosenwurz wirkt bei Erschöpfungszuständen, Müdigkeit und sogar bei einem drohenden Burnout. Eine Studie des Swedish Herbal Institute zeigte, dass die Einnahme der Heilpflanze die Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol nachweislich reduziert.

4. Shiitake-Pilz

Der Shiitake–Pilz zählt in der traditionellen chinesischen Medizin zu den wirksamsten Heilpilzen. Neben einer Stress-mindernden Wirkung wird dem Pilz eine Stärkung des Immunsystems, Normalisierung des Blutfettspiegels sowie Verbesserung der Darmflora zugeschrieben.

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Thymian-Husten-Sirup

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Hallo meine Lieben,

heute gibt es ein Rezept für die Hausapotheke. Der Thymian-Husten-Sirup ist ein wohltuendes Mittel bei trockenem Reizhusten. Für Schleimhusten sind Auswurf-fördernde Pflanzen wie Spitzwegerich und Efeublätter besser geeignet, und der Sirup kann mit einer Mischung aus diesen beiden Pflanzen auf dieselbe Weise zubereitet werden. Nun aber zum Thymian-Husten-Sirup:

Zutaten:

  • 50 g frischer Thymian (Supermarkt oder aus dem Garten) oder 30 g getrockneter Thymian
  • 300 ml Wasser
  • Saft einer halben Bio-Zitrone
  • 2 Esslöffel Rohrohrzucker
  • 2 Esslöffel Bio-Honig (Waldhonig wäre ideal, aber jeder andere geht auch)

Zubereitung:

Thymian von den Stielen zupfen (Blätter und Blüten, falls vorhanden) und mit 300 ml kochendem Wasser übergießen. Für 24 Stunden abgedeckt ziehen lassen. Am nächsten Tag durch ein Tuch abseihen und die Kräuter gut ausdrücken.

Das Thymian-Tee-Konzentrat in einen Topf geben, die restlichen Zutaten hinzufügen und 15 Minuten ohne Deckel leicht köcheln lassen. Noch heiß in eine Flasche abfüllen und abkühlen lassen. Der Husten-Sirup ist gekühlt vier Monate haltbar. Es kann auch die doppelte Menge zubereitet werden.

Er ist für Kinder ab 2 Jahren und für Erwachsene geeignet. Dosierung: Für Erwachsene: 3x bis 4x täglich 1 Esslöffel voll einnehmen, für Kinder 3x tgl. 1 Teelöffel.

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Melissencreme gegen Herpes

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Hallo meine Lieben,

die Melisse ist einer der besten pflanzlichen Wirkstoffe gegen Herpesbläschen. Sie wirkt anti-entzündlich, schmerzlindernd und zusammenziehend. Diese selbstgemachte Melissencreme verkürzt den Heilungsprozess bei Lippenherpes und reduziert die Beschwerden. Aufgrund ihrer natürlichen Zutaten kann sie auch bei Kindern angewandt werden.

Melisse bzw. Zitronenmelisse wächst bis in den Spätherbst hinein noch im Garten, im Winter bekommt man sie in der Gemüseabteilung des Supermarkts. Auch getrocknete Melisse (Tee) kann verwendet werden.

Melissencreme gegen HerpesMelissencreme gegen Herpes

Zutaten:

  • 50 ml Kokosöl
  • 1 Stängel Melisse oder ½ Teelöffel getrocknete Melisse
  • 3 Tropfen ätherisches Melissenöl

Zubereitung:

Das Kokosöl im Wasserbad erwärmen, die Melissenblätter hineingeben und 10 Minuten darin ziehen lassen. Melisse herausnehmen bzw. abfiltern und das Öl abkühlen lassen, bis es etwas fester wird. Das ätherische Öl hinzufügen und gut umrühren. Dann die Mischung in ein Schraubglas abfüllen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Im Kühlschrank hält das Öl ca. 4 bis 6 Monate. Es wird kühl auf die Herpesbläschen aufgetragen.

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Gesundheitstipp: Kurkuma – eine vielseitige Heilpflanze

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Hallo meine Lieben,

Kurkuma oder Gelbwurz, lateinisch Curcuma longa – eine im indischen Ayurveda schon lange geschätzte Heilpflanze – ist in den letzten Jahren auch bei uns für ihre medizinischen Wirkungen bekannt geworden.

Ihr Pflanzenwirkstoff Curcumin reduziert nachweislich die Auswirkungen von oxidativem Stress, wirkt antientzündlich, antiviral und antibakteriell. Seine immunstärkende Eigenschaft hilft, Zellen zu heilen. Damit läßt sich Kurkuma auch bei Diabetes, Rheuma, Alzheimer und Krebs unterstützend einsetzen. Aufgrund seiner Bitterstoffe und ätherischen Öle ist es auch ein Heilmittel für die Leber und den Darm. Durch seine entzündungshemmende Wirkung kann es auch in Zahncremes und als Paste auf Hautunreinheiten angewandt werden. Auch den Cholesterinspiegel kann Kurkuma senken.

Neben der Verwendung als Gewürz, vor allem in Gemüsegerichten, kann Kurkuma auch als Powertrunk, der sogenannten „Goldenen Milch“ getrunken werden. In Indien wird dieses Getränk stillenden Müttern und Kranken zur Stärkung verabreicht. Das Rezept für Goldene Milch mit Kurkuma findet Ihr auf meinem Blog. Kurkuma lässt sich als Tee zubereiten, in Gebäck oder Süßspeisen verwenden sowie in Kosmetika. Kurkuma ist gut verträglich.

Dennoch gibt es Wechselwirkungen zu beachten: Kurkuma wirkt leicht blutverdünnend, ein erwünschter Effekt bei Bluthochdruck und Venenerkrankungen, jedoch sollten Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, vorsichtig mit Kurkuma sein. Auch bei Menschen mit Gallensteinen ist Vorsicht geboten: Kurkuma kann sowohl den Gallenfluss, als auch die Produktion von Gallensäure anregen. Bei gesunden Menschen fördert das die Fettverdauung und beugt Gallensteinen vor. Sind jedoch Steine bereits vorhanden, kann sich Gallenflüssigkeit stauen, und es kann zu Schmerzen und Krämpfen kommen.

Die WHO empfiehlt bei Daueranwendung eine Tagesdosis von 3 Gramm pro Tag nicht zu überschreiten. Als Einmaldosis seien bis zu 12 Gramm in Ordnung.

Wenn Kurkuma in Kapselform eingenommen wird, empfehle ich, es zu einer Mahlzeit einzunehmen mit reichlich Flüssigkeit.

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Lutz Geißler: Die besten Brotrezepte für jeden Tag

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Hallo meine Lieben,

„Die besten Brotrezepte für jeden Tag“ ist das neueste Brotbackbuch von Lutz Geißler. Der eigentliche Geologe hatte das Brotbacken als Hobby für sich entdeckt – als Ausgleich zu seiner Büroarbeit – inzwischen ist das Hobby zum Beruf geworden, und er gilt als einer der besten Brotspezialisten.

Buchtipp_LutzGeissler

Dieses Buch ist für Einsteiger ebenso geeignet wie für etwas erfahrenere Brotbäcker. Für sehr fortgeschrittene Hobbybäcker sind seine anderen Werke mehr zu empfehlen. Es ist super übersichtlich, klar strukturiert und dank der Coautorin Sandra Weihe mit vielen Sketchnotes versehen, die auf einen Blick die wichtigsten Schritte erkennen lassen. Die Rezepte sind sehr ausführlich erklärt, so dass sich auch ein Brotbackneuling an dieses Hobby heranwagen kann. Erfahrene Brotbäcker können die ersten Seiten überfliegen und gleich zum Rezeptteil übergehen, wobei ich den Einleitungsteil dennoch empfehle, denn auch langjährige „Eigenbrötler“, zu denen ich mich auch zähle, finden hier noch Wissenswertes.

Ich habe bereits im Studium mit dem Brotbacken begonnen. Damals war ich auf dem „Alles Selbermachen-Trip“, den ich bis heute für Vieles beibehalten habe, und der heute in meinen Blog für Euch einfließt. In den Jahren, die ich in den USA gelebt habe – wo es zumindest damals kein vernünftiges und schon gar kein gesundes Brot gab – war Brotbacken eine Notwendigkeit. Ich hatte meine Getreidemühle (plus Transformator) dabei, und ließ mir einmal im Jahr von einem Biobauern einen Zentner Getreide liefern. Gute Literatur dazu gab es damals noch nicht wirklich. Am Brotbacken mag ich jedes einzelne Stadium, vom Ansetzen und Führen des Sauerteigs, über das Kneten und Gären lassen, das Beobachten, wie das Brot beim Backen aufgeht, bis zum Verzehr des Brotes.

Diese Leidenschaft spürt man auch bei Lutz Geißler. Seine Rezepte in diesem Buch umfassen unterschiedliche Brotarten – von einfachen Schrippen (Brötchen) über Hefebrote, Dinkelbrote, Toast, Bauerbrot, Körnerbrot bis zu verschiedenen Sauerteigbroten. Dabei achtet er darauf, dass sie im Alltag gut unterzubringen sind, so dass das Brotbacken auch für Vollzeitbeschäftigte realisierbar ist. Dafür liefert er zu jedem Rezept einen Zeitplan. Probiert es aus!

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

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Mechthild Wenzelburger


Hinweis: Alle Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und Informationen meiner Website und meinem Blog sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt sowie bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.


 

Vegane Goldene Milch oder Latte Kurkuma

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Hallo meine Lieben,

wie im Gesundheitstipp angekündigt, gibt es heute ein Kurkuma-Rezept, die sogenannte Goldene Milch ein immunstärkendes, entzündungshemmendes Getränk aus Indien. Dort und auch in China wird dieses Getränk schon seit Jahrhunderten getrunken. Die abwehrstärkende Wirkung wird durch das im Kurkuma enthaltene Curcumin erzeugt. Für eine gute Aufnahme des Wirkstoffs ist es sinnvoll, etwas Fett und Pfeffer hinzuzufügen. Auch wenn die Zutaten-Kombination seltsam anmuten mag, schmeckt die Goldene Milch sehr gut. Sie wirkt wärmend und ist ein ideales Wintergetränk. Für Kleinkinder ist sie noch nicht geeignet (für stillende Mütter aber durchaus). Mit Kuhmilch hat sie nichts zu tun, wobei man sie mit dieser zubereiten kann. Ich verwende keine Kuhmilch, da sie ein Lebensmittel für Kälbchen ist, nicht für Menschen (und schon gar nicht für erwachsene Menschen).

Rezept_GoldeneMilch

Zutaten für eine Portion:

  • 200 ml Hafermilch oder Mandelmilch (Sojamilch empfehle ich hier nicht)
  • 1 Teelöffel gemahlene Kurkuma
  • 1 Messerspitze gemahlener Pfeffer
  • 1 gestrichener Teelöffel Kokosöl
  • 1 Teelöffel Honig oder Agavendicksaft oder Ahornsirup

Zubereitung:

Die Pflanzenmilch in einen Topf geben, das Kurkuma-Pulver und den Pfeffer hineinrühren und erwärmen. Das Kokosöl hinzufügen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren 3 bis 4 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Honig oder Agavendicksaft oder Ahornsirup unterrühren und das Getränk heiß schluckweise trinken wie einen Tee.
Je nach Geschmack kann auch Ingwer oder etwas Muskatnuss hinzugefügt werden, und das Getränk kann auch ungesüßt getrunken werden. Ich mag die Mischung aus Schärfe und Süße jedoch hier gerne.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Ätherisches Lavendelöl – ein vielseitiges Heilmittel

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Hallo meine Lieben,

wenn ich nur ein ätherisches Öl besitzen dürfte, wäre es das Lavendelöl, da es ein unglaublich großes Wirkspektrum hat. Der echte Lavendel, botanischer Name Lavandula angustifolia entfaltet in der ätherischen Ölzubereitung seine höchste Konzentration an Wirkstoffen. Ein Fläschchen dieses Öls gehört in jede Handtasche und in jede Hausapotheke.

Lavendel wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral, antimykotisch, hautpflegend und beruhigend.Das ätherische Öl ist zur äußeren Anwendung direkt auf der Haut, in Hautpflegeprodukten und Bädern anwendbar. Ihr findet einige Rezepte dazu auf meinem Blog.

Ätherisches Lavendelöl

Wichtigsten Wirkungen

Hier stelle ich euch die wichtigsten Wirkungen des Öls vor:

  • Es stoppt Blutungen und desinfiziert gleichzeitig die Wunden und hilft, Narbenbildung zu vermeiden.
  • Auf einem Wattebausch hilft es bei Ohrenentzündungen.
  • Im Diffusor als Raumspray wirkt es beruhigend und fördert das Einschlafen.
  • Man kann es zur Handdesinfektion verwenden.
  • Mit Eukalyptus und Pfefferminze gemischt kann es bei Erkältungen inhaliert und dem Badewasser zugegeben werden.
  • Dem Shampoo zugesetzt wirkt es gegen Schuppen.
  • Als Raumduft hilft es Kindern, sich zu konzentrieren.
  • Mit Immortelle und Zypresse in einem Trägeröl (z.B. Mandelöl oder Kokosöl) gemischt hilft es bei Hautausschlägen.
  • In einem Massageöl mit Lavendel, Wintergrün und Muskatellersalbei hilft es schmerzlindernd bei Verspannungen.
  • Lavendelöl, Geraniumöl,und Myrrhenöl in einer neutralen Körperlotion oder einem neutralen Öl wirkt nach einer Schwangerschaft gegen Schwangerschaftsstreifen.
  • Pur auf das Mastoid, die Schläfen, das Kiefergelenk (von außen) und den Nacken lindert es Tinnitus.

Meine Rezepte mit Lavendel

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Gesundheitstipp: Ohrenschmerzen & -entzündungen

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Hallo meine Lieben,

Ohrenschmerzen treten vor allem bei Kindern auf, besonders bei Babys und Kleinkindern in der Zahnungsphase. Dabei unterscheidet man eine Entzündung des äußeren Gehörgangs von der Mittelohrentzündung. Beide können relativ plötzlich auftreten, und meist werden sie mit Antibiotika behandelt. Reagiert man jedoch gleich zu Beginn der Entzündung, lassen sich Ohrentzündungen sehr gut mit Naturheilmitteln kurieren. Als Faustregel gilt: Wenn innerhalb von 5 Stunden keine Besserung eintritt, bitte einen Arzt oder Heilpraktiker/in aufsuchen. In der Regel stellt sich innerhalb von zwei bis drei Stunden eine deutliche Besserung ein.

Ich empfehle zur Selbstanwendung eine Kombination aus folgenden Anwendungen:

Zwiebel- oder Petersilien-Säckchen:

½ rote Zwiebel (sie ist milder als die weiße) in kleine Würfel schneiden, in einem Wasserbad leicht erwärmen und in ein dünnes Baumwolltuch einschlagen. Auf das schmerzende Ohr legen, mit einem Stirnband fixieren, und eine kleine Wärmflasche darauflegen. 20 Minuten einwirken lassen, dann abnehmen. Dies kann 3x tgl. angewandt werden.

Alternativ für Babys und geruchsempfindliche Patienten Petersilie kleinschneiden, mit wenig Wasser zu einem Brei rühren, dann anwenden wie das Zwiebel-Säckchen, nur mit einer Einwirkzeit von 30 bis 60 Minuten, da es langsamer wirkt.

Homöopathie:

Parallel gibt man das homöopathische Komplexmittel Otovowen. Nach meiner Erfahrung wirkt es in 8 von 10 Fällen. Ein Nachteil ist, dass es dieses Mittel nur in alkoholhaltiger Tropfenform gibt. Das kann man entschärfen, indem man die Tropfen in etwas warmes Wasser gibt und für eine Minute stehen lässt. Der Alkohol verfliegt, und das Mittel ist dann auch für kleine Kinder geeignet.

Dosierung:

  • 1 ½ bis 2 Jahre: stündlich 4 Tropfen*
  • 2 bis 4 Jahre: stündlich 5 Tropfen*
  • 4 bis 6 Jahre: stündlich 6 Tropfen*
  • 6 bis 12 Jahre: stündlich 8 Tropfen*
  • Ab 12 Jahren: stündlich 12 Tropfen*

* wie oben beschrieben, bis eine Besserung eintritt, dann die Abstände der Gaben verlängern.

Für Babys von 6 bis 18 Monaten gibt man Ferrum phosphoricum comp. Globuli von Weleda. Stündlich 4 Globuli, bis es dem Baby besser geht, dann die Abstände verlängern.

Nasenspray:

Wenn die Nase verstopft ist, ist es sinnvoll, ein Nasenspray einzusetzen, um die Nase frei zu bekommen. Dabei hat sich Meerwasserspray gut bewährt oder mein Rezept, das ihr hier auf meinem Blog findet: Selbstgemachtes Nasenspray

Für kleine Kinder bitte nur reines Meerwassernasenspray verwenden, für Kinder ab 3 Jahren kann mein Nasenspray verwendet werden mit der Hälfte der ätherischen Öle. Ab 6 Jahren kann das Spray mit den Originalmengen verwendet werden.

Wärme:

Das kranke Ohr muss warm gehalten werden mit einer kleinen Wärmeflasche, einem Dinkel- oder Kirschkernkissen oder bei etwas älteren Kindern auch mit einer Infrarotlampe. Dabei auf genügend Abstand achten.

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Eure Mechthild

Mechthild Wenzelburger

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Jamie Oliver: Veggies. Einfach Gemüse, einfach lecker

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Hallo meine Lieben,

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das neue Buch „Jamie Oliver: Veggies. Einfach Gemüse, einfach lecker“ meines Lieblingskochs Jamie Oliver trifft genau meinen Geschmack. Knapp 300 Seiten mit vielseitigen, vegetarischen Gerichten von klassischen Gemüsegerichten bis zu ungewöhnlichen Kreationen wie Veggie-Moussaka oder gefüllte Zucchiniblüten.

Jamie Oliver kocht phantasievoll, enthusiastisch und unkompliziert, so dass seine Rezepte auch für die Alltagsküche geeignet sind.  Es fließen Ideen aus verschiedenen Ländern, die der Autor bereist hat in seine Gerichte hinein.

Abgerundet wird das Buch durch Tipps, wie man tierische Produkte durch pflanzliche ersetzen kann. Für erfahrene Vegetarier und Veganer bietet dieses Kapitel nicht so viel Neues, bei den Rezepten jedoch finden auch Langzeit-Vegetarier wie ich noch jede Menge neuer Ideen. „Es geht ganz einfach um super leckeres Essen, das zufällig ohne Fleisch auskommt“, sagt Jamie Oliver selbst über sein neues Kochbuch.

Auf meinem Blog und meiner Website finden Sie weitere Informationen zu meiner Praxis, den Seminaren, viele Rezepte, Gesundheitstipps, Übungen und vieles mehr! Ich freue mich auf Euch!

Eure Mechthild

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Mechthild Wenzelburger


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